Illnau-Effretikon

FDP gibt heute Kandidatur bekannt

An ihrer ausserordentlichen Mitgliederversammlung von heute Abend entscheidet die FDP Illnau-Effretikon über die Person, die den verstorbenen André Bättig (FDP) im Stadtrat ersetzen soll.

Wer für die FDP den vakanten Sitz im Stadtrat Illnau-Effretikon verteidigen wird, entscheidet sich heute Abend.

Wer für die FDP den vakanten Sitz im Stadtrat Illnau-Effretikon verteidigen wird, entscheidet sich heute Abend. Bild: Melanie Duchene

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Im kommenden Mai findet in Illnau-Effretikon die Ersatzwahl für den verstorbenen Vorsteher des Ressorts Jugend und Sport, André Bättig (FDP) statt. Für die FDP ist klar, dass sie den Sitz verteidigen will, wie sie bereits vor einigen Wochen bekannt gab. An ihrer ausserordentlichen Mitgliederversammlung von heute Abend soll die Kandidatin oder der Kandidat bestimmt werden. Wer dies sein wird, ist völlig offen. Bisher hat die Partei noch nichts durchblicken lassen.

Denkbar und durchaus geeignet für den Posten wären FDP-Präsidentin Katharina Morf, die seit 2014 im Grossen Gemeinderat sitzt, und Marco Nuzzi. Zwischen 2008 und 2011 stand er der jungliberalen Partei Illnau-Effretikon (JLIE) vor und ist seit 2010 Mitglied des Grossen Gemeinderats.

Ob sich auch noch Kandidaten von anderen Parteien aufstellen lassen, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Eine Umfrage zeigt, dass vor allem die grösseren unter ihnen den heutigen Entscheid abwarten und dann nochmals über die Bücher gehen. So etwa die SVP, die aber sicher nicht alleine gegen die FDP antreten will, wie deren Präsident Ueli Kuhn sagt.

Auch die GLP ist derzeit noch «in der Überlegungsphase», wie Präsident Beat Bornhauser sagt. Der Kandidat der FDP werde aber sicher einen Einfluss auf den Entscheid seiner Partei haben. «Wir haben auf jeden Fall gute Leute.»

Die Mitte-Parteien CVP und EVP blicken bereits auf die Gesamterneuerungswahlen im Frühling 2018. «Dann müsste klar jemand aus der Mitte vertreten sein», sagt CVP-Präsident Klaus Gersbach. Dieser Meinung sind auch die Grünen, die für die jetzige Ersatzwahl keine Kräfte verschwenden wollen, wie Präsident Urs Gut bekannt gibt.

(landbote.ch)

Erstellt: 19.12.2016, 12:05 Uhr

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