Plausch-Team Wislig nennt sich ein junger Verein. Wie es der Name schon sagt, gehören ihm junge Leute an, die gemeinsam etwas unternehmen und dabei den Plausch haben wollen.
«Unser Verein bezweckt den Zusammenschluss verschiedener junger Frauen und Männer, die unternehmungslustig sind und gemeinsam etwas unternehmen wollen», sagt Vereinspräsident Pascal Tischhauser. Zudem wollen die Vereinsmitglieder auch das soziale Umfeld fördern. Das Plausch-Team Wislig steht auch dann zur Verfügung, wenn jemand unverschuldet in Schwierigkeiten geraten ist und Rat und Unterstützung braucht. Im Zentrum der Vereinsaktivitäten stehen aber gemeinsame Ausflüge und das Organisieren verschiedener Anlässe und Events.
So stand im Juli ein Besuch der Brauerei Hopfenperle in Stammheim auf dem Programm. «Wir wollten wissen, wie das Bier gebraut wird, und konnten von A bis Z einen Sud begleiten und dabei jeden einzelnen Arbeitsschritt selber ausführen», berichtet Tischhauser. Einen Monat zuvor trafen sich die Vereinsmitglieder auf der Kartbahn Sulgen zum Plauschfahren. «Wir hatten die Bahn anderthalb Stunden zur Verfügung und lieferten uns packende Duelle bis zum grossen Finallauf», blickt Vizepräsident Sandro Aeschimann zurück.
Die Liste an Ideen für weitere Aktivitäten ist lang: Geplant sind zum Beispiel ein Jöggeli-, ein Dart- oder ein Billardturnier. Ebenso ein Schlittelrennen und eine Raftingtour. Wer Lust hat, mit von der Partie zu sein, kann dem Verein beitreten. Aktivmitglied kann jedermann werden, der bereit ist, sich für den Verein aktiv zu engagieren. Passivmitglieder wiederum verpflichten sich, den Verein finanziell oder materiell zu unterstützen. Aufnahmegesuche müssen an den Vereinspräsidenten gerichtet werden. «Der Vorstand hat das Recht, ein Aktivmitglied zu einem Passivmitglied abzustufen, wenn es seine Pflichten als Helfer vernachlässigt», betont Pascal Tischhauser – Plausch hin oder her. Jeden gelungenen Anlass zählt er zu den Vereinshöhepunkten. «Tiefschläge gibt es dann zu verkraften, wenn wir trotz seriöser Vorbereitung einen Anlass wegen mangelnder Anmeldungen absagen müssen», fügt er an.
Freiwillige vor
Trotz der immer zahlreicheren Freizeitmöglichkeiten hat sich das Plausch-Team bis heute erfolgreich behaupten können und ist aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken. Die Mitgliederzahlen sind stabil, und die Ideen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung gehen den Mitgliedern noch lange nicht aus.
Apropos Freizeit: Darunter versteht man per definitionem die arbeitsfreie Zeit, über die jeder Einzelne frei verfügen kann und in der er folglich frei von bindenden Verpflichtungen ist. Dass das Organisieren von Freizeitaktivitäten aber auch mit Arbeit verbunden ist, wissen die Mitglieder des Plausch-Teams nur zu genau. Doch hier geht es nicht um den Kommerz. «Wer gemeinsam etwas unternehmen will, muss das Ganze zuerst einmal organisieren», sagt Tischhauser. Wie bei allen Vereinen gilt auch beim Plausch-Team die Devise: Ohne den Einsatz von Freiwilligen geht am Schluss eben gar nichts.
Christian Lanz
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