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Politik

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Zürich | 31.10.2013

Professoren wehren sich für entlassene Frau

Entrüstete Wissenschafter aus dem In- und Ausland rufen zum Protest gegen die Entlassung der Mörgeli- Kollegin an der Uni Zürich auf.

  • Weiter im Fokus: Das Medizinhistorische Institut in Zürich. (key)

Vorgestern wurde die Frau in Zusammenhang mit dem unsanften Abgang von Christoph Mörgeli entlassen. Nun erhält die Zürcher Medizinhistorikerin Schützenhilfe in ihrem Kampf gegen die Leitung der Universität Zürich. Der Berner Professor für Medizingeschichte, Hubert Steinke, hat diverse Kollegen verschiedener Universitäten und Fakultäten dazu aufgerufen, ein Protestschreiben zu unterzeichnen. Dabei ist Steinke nicht allein: «Die Protest­aktion wird nicht nur von mir, sondern von weiteren Kollegen im In- und Ausland getragen.» 

Die Professorin war seit 15 Jahren im Medizinhistorischen In­sti­tut tätig. Entlassen wurde sie, weil sie einem Journalisten ihre Login-Daten zu Lernplattformen für Studenten weitergegeben hat. Dies tat sie in der Absicht, eine Fehlinformation zu korrigieren. Zum Verhängnis wurde ihr dabei, dass der Journalist mit demselben Passwort auch Zugriff auf das E-Mail-Konto der Uni gehabt hätte. Dessen waren sich offenbar weder die Entlassene noch der betreffende Journalist bewusst. Letzterer hat sich zwar nie ins Mail eingeloggt, die Uni stellt die Weitergabe jedoch trotzdem als gravierenden Vertrauensbruch dar – und nutzt sie als Entlassungsgrund. 

Ein Verdacht, dass die Professorin damals einen als vertraulich eingestuften Institutsbericht und weitere Dokumente weitergab, besteht offenbar nicht mehr. Damit ist klar, dass nicht sie Auslöserin des Tumults sein kann, der zu Mörgelis Entlassung geführt hat. 

Überwachung an der Uni 

Zurzeit sammeln Steinke und seine Kollegen Unterschriften für eine öffentliche Erklärung. Darin protestieren sie nicht nur gegen die Verhaftung und den Umgang mit der Wissenschafterin. Sie kritisieren ebenfalls, dass die Staatsanwaltschaft Zugang zu Listen mit E-Mail- und Telefonkontakten zwischen Universitätsangehörigen und Journalisten hatte. Als Folge davon wurden zahlreiche Unimitarbeitende bei der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich befragt. Es sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen Personen wegen Kontakten zu Telefonnummern von Zeitungsverlagen polizeilich einvernommen worden sind. 

«Als ständig in der Öffentlichkeit stehende Wissenschaftler haben wir immer wieder Pressekontakte, in denen zum Teil auch Hintergrundinformationen weitergegeben werden», steht in der Erklärung. Die Universität träume offenbar von einem Überwachungsstaat, heisst es weiter. Dabei gelte für sie wie für alle Staatsstellen das Öffentlichkeitsprinzip. 

Besorgte Wissenschafter 

Laut Steinke hat der Fall bei Wissenschaftern Besorgnis erregt. Bis jetzt hätten rund 75 Wissenschafter die Erklärung unterschrieben, sagte er gestern Abend. Der Berner Professor rechnet nun damit, dass bis nächste Woche diverse Unterschriften dazukommen werden. Verschickt hat er den Text an Personen seines persönlichen E-Mail-Verteilers. 

Michael Rüegg
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