Wählen Sie Ihren News-Mix:
Meine Haustüre
International
Region
  • Winterthur Stadt
    • Stadtzentrum
    • Oberwinterthur
    • Seen
    • Töss
    • Wülflingen
  • Winterthur Land
    • Altikon
    • Bertschikon
    • Brütten
    • Dägerlen
    • Dättlikon
    • Dinhard
    • Ellikon
    • Hettlingen
    • Neftenbach
    • Pfungen
    • Rickenbach
    • Seuzach
    • Wiesendangen
  • Eulachtal
    • Aadorf
    • Elgg
    • Elsau
    • Hagenbuch
    • Hofstetten
    • Schlatt
  • Tösstal
    • Bauma
    • Sternenberg
    • Turbenthal
    • Wila
    • Wildberg
    • Zell
  • Kreis Andelfingen
    • Adlikon
    • Andelfingen
    • Henggart
    • Humlikon
    • Kleinandelfingen
    • Thalheim a. d. Th.
  • Stammertal/Ossingen
    • Oberstammheim
    • Ossingen
    • Truttikon
    • Unterstammheim
    • Waltalingen
  • Weinland Nord
    • Benken
    • Dachsen
    • Feuerthalen
    • Flurlingen
    • Laufen-Uhwiesen
    • Marthalen
    • Rheinau
    • Trüllikon
  • Flaachtal
    • Berg am Irchel
    • Buch am Irchel
    • Dorf
    • Flaach
    • Volken
  • Effretikon und Umgebung
    • Illnau-Effretikon
    • Kyburg
    • Lindau
    • Russikon
    • Weisslingen
  • Embrachertal und Unterland
    • Bassersdorf
    • Embrach
    • Freienstein-Teufen
    • Lufingen
    • Nürensdorf
    • Oberembrach
    • Rorbas
  • Thurgau
    • Aadorf
    • Gachnang
    • Neunforn
  • Alle Themen
    • Politik
    • Wirtschaft
    • Sport
    • Kultur
    • Vermischtes
    • Gesellschaft
Artikel weiterempfehlen

Schliessen









Kultur

facebook

Winterthur Stadt | 03.02.2012

Vier Dänen mit Zukunft

Bislang haben Striving Vines aus Dänemark kleine Brötchen gebacken. Doch das wird sich ändern. Die Gitarrenband bringt musikalische Komplexität und Eingängigkeit unter einen Hut.

  • Quelle:YouTube
  • Quelle:pd

Im Konzert wirkt ihre Musik weniger komplex. Was ein gutes Zeichen ist: Hier werden nämlich keine Alben in CD-Qualität runtergespielt. Die Songs von Striving Vines leben von der emotionalen Direktheit des Sängers Jonas Miller. Sie äussert sich live in einer völlig ungekünstelten Innigkeit. Ambitionen haben die vier Dänen durchaus, doch sie besitzen auch das nötige Talent, um sie zu realisieren. «Can’t Win Them All» heisst ihr erstes Album – ein bescheiden-unbescheidener Titel. 

Striving Vines sind fast eine klassische Gitarrenband, das Keyboard hat nur eine unterstützende Funktion. Geschmeidig klingt Millers helle Stimme, die immer im Zen­trum steht; dass sie das Zeug zur Grösse hat, kann man hie und da ahnen, auf CD noch besser als im Konzert. Und vor allem: Die Musik ist überraschend reich an Stimmungen und Wechseln, der Sound kraftvoll. 

Die Ener­gie­ fliesst zur Gänze in das Songmaterial, dem durchwegs eine melancholische Prise beigemischt ist – wie könnte es bei guter Musik anders sein. Dennoch wirken die Songs meist fröhlich. Ganz besonders im hübsch verspielten «Circles», wo die unberechenbare Melodielinie einen Schlenker nach dem andern macht. 

Hymnische Einswerdung 

Bis die Dänen dann im Refrain ein Händchen für die hymnische Einswerdung an den Tag legen, das hier ein wenig an Queen erinnert. Rockiger ist das energische «Bitter/sweet», bei dem die Vergleiche mit britischen Bands wie Muse und Keane ebenso einleuchten wie bei der Rockhymne «Too Much Vine». Striving Vines klingen allerdings unbeschwerter und frischer. Dass Miller von Depressionen heimgesucht wird wie Keane-Sänger Tom Chaplin, kann man sich eigentlich nicht recht vorstellen. 

Bislang haben die vier – neben Miller, der auch Gitarre und Keyboard spielt, sind das Michael Noe, Gitarren, Jacob Haubjerg, Bass, und Jens Bach, Drums – kleine Brötchen gebacken. Doch wird das nicht immer so bleiben. Fast ein Jahr nach dem Erscheinen von «Can’t Win Them All» bei einem kleinen dänischen Indie-Label, das inzwischen seinen Betrieb eingestellt hat, touren sie nun durch Deutschland, wo sie in kleinen Clubs und Cafés spielen, und machen dabei auch einen Abstecher in die Schweiz. Gestern waren sie in der Zürcher Szenebeiz La Catrina, heute kommen sie ins Winterthurer Gaswerk (Foyer). 

Das Gaswerk-Team beweist damit einmal mehr, dass es einen guten Riecher hat für Bands mit Zukunft. Denn es müsste schon sehr vieles schieflaufen, wenn Striving Vines beim nächsten Schweizer Gig nicht in einer grösseren Halle spielen sollten. 

Melodieverliebte Luzerner 

Ausgezeichnet zu den Dänen passt die Luzerner Band Pilomotor, die heute als Vorband auftreten. Ihre Rocksongs klingen ebenso melodieverliebt, aber geradliniger. Sie wirken etwas weniger entspannt, und manches kommt einem bekannt vor. Das rockige Debüt mit dem programmatischen Namen «The Magic Hour» wurde von DRS 3 gesendet. Das zweite Album «Fragments» macht dort weiter, wo der Vorgänger aufhörte, ist jedoch deutlich elastischer und flockiger ausgefallen. 

Helmut Dworschak
Leserkommentare:

Ihre Meinung ist uns wichtig. Schreiben Sie einen Kommentar.

Kommentar schreiben

 

Leserkommentare

Aktuell keine Kommentare vorhanden

Agenda

Bildgalerien

Blogs

Dossiers

Anzeige

Galerie: Leserbilder
Dossier: Atommüll-Endlager