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Fasnacht geht durch den Magen

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Es fasnächtelt zwar da und dort noch, doch die grossen Umzüge sind – zumindest in Winterthur – vorbei. Als eigentliche Fasnachts­abstinenzler wagen wir uns trotzdem in die dezent dekorierte ­Rebe in Neftenbach. Die Reservation übers Internet klappt, wir erhalten einen schönen, mit Papierschlangen dekorierten Zweiertisch am Fenster.

Zum Apéro genehmigen wir uns einen Konfetti-Drink (8.50). Wenn schon Fasnacht, dann richtig! Er kommt stilgerecht in einem Bierhumpen daher, dekoriert mit zwei Fruchtgummiwürmern. Uns ist er einen Tick zu süss, aber hierher passt er. Das Lokal ist für seine Cordons bleus bekannt. Wir wählen für einmal nicht alltägliche Varianten: «Tschingg» (Kalb mit Rohschinken, Mozzarella, getrockneten Tomaten und Pesto, 39.50) und «Exotisch» (Poulet, scharfe Salami, Mozzarella, Honig, 29.50). Ebenso experimentierfreudig sind wir bei der Vorspeise: Ein halbes Tomatentatar (13.50) und eine Kartoffelsuppe mit Leb­kuchenschaum und Speckchips (12.50) sollen es sein.

Das Tatar überrascht; dass es fleischlos ist, merkt man kaum. Und der Lebkuchengeschmack in der Suppe drückt dezent durch, passt also ausserordentlich gut zu den Kartoffeln. Die Panade der Cordons bleus hätte etwas knuspriger sein dürfen und auch die scharfe Salami ist geschmacklich kaum auszumachen. Kurzum: Das nächste Mal werden wir wohl eher die ganz normale 08/15-Version mit Käse und Schinken bestellen.

Sehr angetan sind wir vom Wein. Eine Karte gibt es nicht, den offenen dürfen wir in der mit Holzharassen bestückten Weinecke degustieren. Wir entscheiden uns für den Rioja Baron de Ley (6.90/dl) – und bereuen es nicht. Platz für ein Dessert hat es eigentlich keinen mehr. Trotzdem teilen wir uns eine Kugel Läckerli-Glace (7) auf einem halben Fasnachtsküchlein. Ein perfektes Schlussbouquet eines gelungenen Abends. (Landbote)

Erstellt: 22.02.2016, 10:57 Uhr

Ortshinweis

Restaurant Rebe, Mitteldorfweg 3, 8413 Neftenbach, 052 315 64 04

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