Jestetten blockiert Nagra-Messungen

Die deutsche Gemeinde Jestetten will die seismischen Messungen der Nagra auf ihrem Gebiet nur dann erlauben, wenn sie beim Endlager stärker mitreden darf.

Demonstration in Marthalen gegen das Endlager im November 2015.

Demonstration in Marthalen gegen das Endlager im November 2015. Bild: Heinz Diener

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Am kommenden Montag beginnt die deutsche Firma DMT im nördlichen Zürcher Weinland mit den seismischen Messungen im Auftrag der Nagra. Es werden die Gesteinsschichten in der Tiefe untersucht, um abzuklären, ob diese sich für den Bau des Endlagers eignen. Die Messungen mit Vibrationsfahrzeugen erfolgen in den Gemeinden Benken, Dachsen, Feuerthalen, Flurlingen, Laufen-Uhwiesen und Neuhausen am Rheinfall.

Doch eigentlich will die Nagra auch auf dem Gebiet der deutschen Nachbargemeinde Jestetten messen – darf das aber nicht.

Forderung nach Mitsprache

Der Jestetter Gemeinderat macht die Zustimmung zu den Messungen auf dem eigenen Grund und Boden davon abhängig, ob die Gemeinde bei der schweizerischen Endlagerfrage stärker mitreden darf.

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(Erstellt: 07.02.2016, 15:13 Uhr)

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