Seuzach

«Die grösste Herausforderung ist die Masse an Leuten, die wir erwarten»

Am Wochenende ist Seuzach bereits zum zweiten Mal Gastgeber des kantonalen Jugendsporttags. OK-Präsident Marc Manz erklärt, wie viel Aufwand hinter einem solchen Anlass steckt.

Marc Manz, OK-Präsident des kantonalen Jugendsporttags.

Marc Manz, OK-Präsident des kantonalen Jugendsporttags. Bild: zvg

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Herr Manz, Sie organisieren nun bereits zum zweiten Mal einen kantonalen Jugendsporttag. Weshalb braucht es Ihrer Meinung nach diese Veranstaltung?
Marc Manz: Der Jugendsporttag ist unbedingt nötig. Er ist für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren der grösste polysportive Anlass im Kanton. Hier können sie erste Wettkampferfahrungen sammeln und ihr Gemeinschaftsgefühl stärken. Zudem ist es der Hauptevent im Jahresprogramm der Jungen- und Mädchenriegen.

Seuzach hat bereits 2015 einen Jugendsporttag ausgetragen. Wieso schon wieder?
Der Turnverein Seuzach ist eine motivierte Gruppe mit grosser Jugendabteilung. Die Nachwuchsförderung ist uns sehr wichtig. Ausserdem konnten wir bereits auf ein gutes Organisationskomitee (OK) mit einer gewissen Erfahrung zurückgreifen. Deshalb haben wir uns beim kantonalen Turnverband erneut um die Austragung beworben – mit Erfolg.

An der letzten Austragung in Seuzach nahmen rund 1300 Kinder teil. Dieses Jahr erwarten Sie laut eigener Aussage rund 2500 Teilnehmer. Wie kommt es zu einem derartigen Anstieg?
2015 fand der Jugendsporttag an fünf verschiedenen Orten statt. Dieses Jahr sind es nur noch drei,

ämlich Seuzach, Stäfa und Egg. Insgesamt nehmen aber ungefähr gleich viele Jungturner teil, was für die einzelnen Orte eine wesentlich grössere Auslastung bedeutet.

Verfügt jeder Austragungsort über ein eigenes OK?
Ja, unser 15-köpfiges Team ist lediglich für die Wettbewerbe in Seuzach zuständig.

Und finden überall die gleichen Wettbewerbe statt?
Es gibt überall Wettbewerbe in den Bereichen Geräteturnen, Leichtathletik und Fitness. Auch werden überall Stafetten durchgeführt. In Seuzach gibt es zusätzlich noch Wettkämpfe im Vereinsgeräteturnen und in der Gymnastik.

Ist es nicht sehr aufwändig, einen Anlass mit so vielen Teilnehmern zu organisieren?
Doch natürlich. Die grösste Herausforderung ist die Masse an Leuten, die wir erwarten. Nebst den 2500 Turnern werden ja auch sehr viele Gäste kommen. Rund 200 freiwillige Helfer unterstützen uns bei der Durchführung. Nur dank ihrer Hilfe kann der Jugendsporttag überhaupt stattfinden. Zudem hat jedes OK-Mitglied für die Planung rund 40 Stunden seiner Freizeit aufgewendet. Zum Glück hatten wir dabei stets ein gutes Einvernehmen mit den Behörden und Landbesitzern, das erleichterte uns die Arbeit.

Was erhoffen Sie sich vom Jugendsporttag 2017?
Ich hoffe auf einen schönen, erlebnisreichen und unfallfreien Tag. Ich bin auch sehr zuversichtlich, da der Seuzacher Turnverein bereits erprobt ist mit solchen Anlässen. (Landbote)

Erstellt: 17.05.2017, 16:46 Uhr

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