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Forschen, entdecken, lernen – das andere Schulkonzept

In der Gesamtschule Winterthur (GSW) gilt zwar auch der Lehrplan des Kantons Zürich, doch die Kinder lernen anders. In der innovativen Tagesschule für Unter- und Mittelstufe liegt der Schwerpunkt im naturwissenschaftlichen Forschen. Hier werden Phänomene nicht einfach erklärt, sondern von den Kindern von Grund auf selber erkundet. Verstehen statt auswendig lernen – diese Philosophie prägt die Schule.

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Die Gesamtschule Winterthur (GSW) führt derzeit drei altersdurchmischte und sorgfältig zusammengestellte Lerngruppen, die es den Kindern ermöglichen, miteinander und voneinander zu lernen. Ziel der Schule ist es, die Neugier der Kinder zu wecken. Sie sollen den Schulstoff nicht auswendig lernen, sondern begreifen.

Ein Haus voller Forscherinnen und Forscher
In der Unterstufe gehen Spielen und Lernen Hand in Hand. Neben der Einführung in die Grundlagenfächer Lesen, Schreiben und Rechnen wird auch der Grundstein gelegt für das naturwissenschaftlich-forschende Lernen. Dieses begleitet die Kinder während ihrer gesamten Schulzeit an der GSW. In der Mittelstufe setzt die GSW auf problembasiertes Lernen. Dabei steht ein fachlich bedeutsames und lebensnahes Problem im Zentrum. Im Prozess der gemeinsamen Problembearbeitung wird neues Wissen generiert, mit Vorwissen verknüpft und eigene Lösungsstrategien entwickelt.

Im Unterricht werden Fragen aufgebracht, Antworten gesucht, Beobachtungen und Erfahrungen gemacht und festgehalten und anschliessend in der Gruppe diskutiert. Die Kinder recherchieren, konstruieren, probieren und dokumentieren – mit den Werkzeugen eines Forschers begreifen sie die Welt. So sind sie bereits früh Expertinnen und Experten in Themen wie Häuser- und Brückenbau, die menschlichen Sinne, die Flugzeugwelt oder dem Magnetismus. An der GSW erhalten sie das Rüstzeug für eigenverantwortliches und lebenslanges Lernen.

Labor statt Klassenzimmer
In den stilvollen Räumlichkeiten der Villa Sophora spricht man nicht von Klassenzimmern sondern von Labors, Konferenzräumen und Büros. Jede Lerngruppe verfügt über ein eigenes Stockwerk mit den passenden Räumen. Im Labor wird geforscht und erarbeitet, im Konferenzraum ausgewertet, ausgetauscht und diskutiert und im Büro still und konzentriert gearbeitet. Jedes Kind hat sein eigenes Pult.

Eine grosse Gemeinschaft
An der GSW sind die Kinder von 08.00 bis 15.30 Uhr in der Schule. Der Mittwoch- und der Freitagnachmittag sind frei. Eine Betreuung nach den Unterrichtszeiten ist auf Wunsch ebenfalls möglich. Das Mittagessen kochen die Kinder in abwechselnden Kochgruppen selber. In der Küche wird dabei mit Hohlmassen und Gewichten hantiert und gleichzeitig die Arbeit im Team geübt. Auch hier setzt die Schule auf praktische Erfahrung und die kleineren Schüler lernen von den grossen.

Das Lernen von den grösseren Schülern wird an der GSW systematisch gefördert. So unterrichten z.B. die Mittelstufenschüler jene der Unterstufe in einem Thema. Dabei vertiefen die Grossen ihr eigenes Wissen, lernen Referate zu schreiben, Präsentationen vorzubereiten und abzuhalten – und am Schluss können sie stolz sein auf Ihre Leistung. Für die Jüngeren ist es motivierend, dass sie von ihren älteren Vorbildern lernen und mit ihnen zusammenarbeiten dürfen.

Individuelle Lernerfolge
In diesem Umfeld können sich individuelle Begabungen entfalten. Kinder mit Hochbegabung vertiefen sich in anspruchsvollen Sachverhalten, bilden Theorien und reflektieren diese. Jene mit Teilleistungsschwächen erarbeiten sich die nötigen Grundlagen, indem sie Phänomene beobachten und das Beobachtete sorgfältig vernetzen. So sind individuelle Lernerfolge möglich.

«Die individuelle Förderung der Kinder ist unsere Stärke»


Interview mit Florence Bernhard, Gründerin und Inhaberin der Gesamtschule Winterthur GmbH

Was hat Sie als ausgebildete Linienpilotin zum Studium der Pädagogik bewogen?
Bereits beim Fliegen waren es die naturwissenschaftlichen Phänomene wie die Aerodynamik oder das magnetische Pendel, die mich faszinierten. Nach dem Grounding der Swissair liess ich mich zur Primarlehrerin ausbilden mit dem Ziel, den Kindern die Naturwissenschaften näher zu bringen. Kurz nach meiner Ausbildung gründete ich das Projekt «Kinderforschen.ch» und studierte Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt «Lernpsychologie und Sonderpädagogik», um mir das nötige Rüstzeug für die Gründung einer pädagogisch fundierten Primarschule zu holen. Heute unterrichte ich die Kinder an der GSW und bin als Dozentin für Fachdidaktik Mensch und Umwelt am Institut Unterstrass in Zürich tätig.

Was unterscheidet die GSW von anderen Schulen?
Sicher nicht die Lernziele, denn die sind vom Kanton vorgegeben und gelten auch für uns. Einerseits unterscheidet uns natürlich unser Ansatz des naturwissenschaftlichen Lernens. Andererseits führen wir an unserer Schule kleine, stufenübergreifende Lerngruppen. Die Gruppen werden von uns sehr sorgfältig zusammengestellt mit dem Ziel, dass die Kinder bestmöglich voneinander lernen. Da jede Lerngruppe grösstenteils von zwei Lehrkräften oder durch eine zusätzliche Klassenassistentin betreut wird, haben wir die Möglichkeit, als Lehrpersonen individuell auf die Schüler einzugehen. Unsere bewusst intensive Beziehungspflege mit den Kindern erlaubt uns, ihre Leistungsfähigkeit gut einzuschätzen und sie angemessen zu fordern und zu fördern. Mit unseren Tagesstrukturen bieten wir ihnen zudem nicht nur einen Lern-, sondern auch einen Lebensort, an dem sie sich wohlfühlen.

Sind Privatschulen ein Ort, wo sich Problemkinder sammeln?
Die Gründe, eine Privatschule zu wählen, sind vielseitig. Einerseits unterrichten wir Kinder, die vielleicht mit ihren Lehrpersonen nicht zu Rande gekommen sind oder bei denen aufgrund ihres persönlichen Umfeldes ein Schulwechsel angezeigt war. Da dieser in den öffentlichen Schulen kaum möglich ist, wählen Eltern den Weg in die Privatschule. Wir unterrichten aber auch Hochbegabte und Schüler mit Teilleistungsschwächen. Beide fallen auf ihre Weise aus dem System, da ihr persönliches Leistungsprofil nicht mit jenem übereinstimmt, das in der Schule gerade erwartet wird.

Da wir mit unserem Ausbildungsmodell und den kleineren Lerngruppen deutlich flexibler auf die Kinder eingehen können, erledigen sich viele Probleme fast automatisch. Als Pädagogin ist es mir wichtig, Kindern einen Platz zu bieten, die eine etwas intensivere Betreuung benötigen, um erfolgreich zu sein. Die Besonderheiten des Kindes müssen aber in die Schule bzw. die Lerngruppe passen und dürfen die Qualität des Unterrichtes nicht beeinträchtigen. Den Entscheid über die Aufnahme eines Kindes – jedes Kindes – fälle ich sehr sorgfältig.

Braucht es für Ihre Schule einen besonderen Lehrkörper?
Unsere Lehrkräfte sind gut ausgebildete Primarlehrerinnen, welche sich im Bereich des naturwissenschaftlich-technischen Lernens für Kinder von 4 bis 12 Jahren weitergebildet haben. Für mich ist es wichtig, dass mein Team ressourcenorientiert arbeitet. Das bedeutet, dass wir uns auf die Stärken der Kinder fokussieren und diese nutzen, um ihr Selbstvertrauen zu stärken und Kräfte zu mobilisieren. So schaffen wir es, Schwächen auszugleichen, ohne dass es die Kinder merken. Meine Mitarbeiterinnen unterrichten mit Freude und geben diese Freude auch an die Schüler weiter.

Wie erfolgt der Übertritt in die Oberstufe?
Wir bereiten die Schüler sehr sorgfältig auf den Übertritt in die Oberstufe oder in das Gymnasium vor. Da wir die gleichen Lernziele verfolgen wie die anderen Schulen sind sie inhaltlich bestens vorbereitet. Mit den Lerntechniken und der Lernkultur, die wir ihnen vermittelt haben, sind sie vielen anderen gar einen Schritt voraus. Wir zeigen ihnen auf, was sie an der Oberstufe oder im Gymnasium erwartet und lernen mit ihnen z.B. wie sie ihre Arbeit planen können. Im Ablösungsprozess werden sie sehr eng durch unsere Lehrpersonen begleitet.

Gibt es ein Aufnahmeverfahren für die GSW?
Kinder, die bis zum 30. Juni des jeweiligen Jahres sechs Jahre alt sind, können ab August in die 1. Klasse aufgenommen werden. Wenn sich Eltern für unsere Schule interessieren, führen wir zuerst ein Elterngespräch. Danach verlangen wir, dass das Kind während 2-3 Tage bei uns schnuppert. So sieht es, ob ihm die Schule gefällt, und wir lernen es kennen. Wenn alle Beteiligten zum Schluss kommen, dass das Kind in unserer Schule am richtigen Ort ist, dann wird ein entsprechender Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Auch bei einem Wechsel der Schule während dem laufenden Schuljahr ist ein Schnuppern vorgesehen, damit wir über die Aufnahme des Kindes entscheiden können. Wenn noch Plätze frei sind, ist ein Schulwechsel jederzeit möglich. Interessierte können sich gerne bei mir melden.

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Kontakt

Gesamtschule Winterthur GmbH
Florence Bernhard, MSc Erziehungswissenschaften
Schaffhauserstrasse 18
8400 Winterthur
Tel 052 212 33 22
M 079 843 01 74
fb@gesamtschulewinterthur.ch
www.gesamtschulewinterthur.ch

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