Winterthur

Grosseinsatz in Sennhof – ein Verletzter, zwei Verhaftungen

In Sennhof wurde am Dienstagnachmittag ein Mann schwer verletzt. Der vorausgegangene Streit provozierte einen Polizei-Grosseinsatz und zwei Verhaftungen.

Die Umgebung rund um den Polizei-Grosseinsatz wurde von der Polizei abgesperrt.

Die Umgebung rund um den Polizei-Grosseinsatz wurde von der Polizei abgesperrt.

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Kurz vor 15 Uhr ist gestern bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass in Winterthur-Sennhof ein Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden sei. Wie die Kantonspolizei Zürich gestern mitteilte, fanden die ausgerückten Einsatzkräfte vor Ort einen schwer verletzten Mann. Nach der unmittelbaren Erstversorgung wurde er in einem Kranken­wagen ins Kantonsspital Winterthur gefahren.

Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung hat die Polizei anschliessend zwei Männer verhaftet. Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist gegenwärtig unbekannt. Die Polizei machte bis gestern Abend keine Angaben zu Tathergang, Alter der drei Männer oder darüber, inwelcher die Beziehung sie zuein­ander stehen.

Passionierter Fischer

Anzunehmen ist, dass der schwer verletzte Mann bei seinem Auffinden in einem Wohnhaus an der Linsentalstrasse nahe am Waldrand lag. Ein Grossaufgebot der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich riegelte das Gebiet rund um das Wohnhaus gestern Nachmittag grossräumig ab. Am frühen Abend blieb noch die Zufahrt zum Haus gesperrt.

In der Nachbarschaft rätselt man über das Vorgefallene. Spekuliert wird etwa über ein Familiendrama. Angefragte Anwohner sagen, sie hätten den Hausbewohner nicht gekannt, was im Quartier eher unüblich sei.

Im betreffenden, an der Töss gelegenen Einfamilienhaus lebt ein 58-jähriger passionierter Lachsfischer. Laut einer Nachbarin hat der Natur- und Tierfreund das Haus von seiner Mutter geerbt, die bis vor kurzem noch selber darin wohnte. Hausbesucher erblicken in der Zufahrt als Erstes eine bunte «Peace»-Fahne.

Am Dienstagnachmittag waren bei Sennhof Spezialeinheiten der Polizei im Einsatz. Bild: Leserreporter 20min (jig/huy)

Erstellt: 10.01.2017, 16:03 Uhr

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