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Welches Bild hängt in welchem Büro?

Rund 250 Werke der städtischen Kunstsammlung hängen derzeit im Superblock. Aber auch eigene Fotografien und Bilder zieren die Bürowände. Die unteren Texte geben Hinweise darauf, für welche Bilder sich die städtischen Angestellten entschieden haben.

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Über 800 städtische Angestellte sind im Sommer 2015 in den Superblock gezogen. Zwischen Beamten, Büros und Warteräumen hängen im Verwaltungsgebäude mittlerweile auch rund 250 Werke aus der städtischen Kunstsammlung. Über 80 davon in öffentlichen und halb-öffentlichen Räumen (etwa Sitzungszimmer oder Eingangsbereiche). Ausgewählt hat sie im Auftrag des Stadtrats die Kunstkommission. Der Fokus lag dabei auf Werken aus den letzten 30 Jahren. Ganz einfach sei die Auswahl für den Superblock nicht gewesen, sagt Franziska Gabriel, Projektleiterin Kultur. «Die Architektur des Superblocks unterscheidet sich stark von früheren Standorten der Verwaltung.» Die Auswahl der Werke habe daher neu angedacht werden müssen. Ankäufe extra für den Superblock waren nicht vorgesehen. Einzige Ausnahme ist das leuchtend rote Kunstwerk «Sunscape» des Winterthurer Künstlers Mario Sala im Eingangsbereich, 50 000 Franken hat es gekostet.

«Trotzdem ist es uns gelungen für fast alle Standorte etwas passendes zu finden», sagt Gabriel. Einige wenige Wände sind noch kahl, im kleinen Nebengebäude des Forstamts ist der Bereich Kultur noch mit dem Auswahlverfahren beschäftigt. Beschriftet sind die Bilder im Superblock nicht. Die Kunstkomission habe sich aus ästhetischen und praktischen Gründen dagegen entschieden, sagt Gabriel. Online seien dafür ausführliche Texte zu den Künstlern und den gezeigten Werken abrufbar.

Kunst aus Winterthur

Nicht immer sind städtische Angestellte erfreut, wenn sie in Räumen arbeiten müssen, in denen sie keinen Einfluss auf die Bildauswahl haben. Da die städtischen Mitarbeiter die Werke für ihre eigenen Arbeitsplätze jedoch selber auswählen konnten, habe es praktisch keinen Widerstand gegen die Auswahl der Kunstkommission gegeben, sagt Gabriel. Dazu hatten Angestellten ab Oktober 2015 ebenfalls Zugang zur städtischen Kunstsammlung. Diese umfasst insgesamt 2700 Werke, etwa aus Malerei, Skulptur, Druck oder Fotografie. Praktisch alle Kunstwerke stammen von Winterthurer Künstlerinnen und Künstlern. Zu sehen sind die meisten in Verwaltungsgebäuden, Schulhäusern oder Alters- und Pflegeheimen.

Während einige städtische Mitarbeiter das Angebot nutzten, entschieden sich andere in ihren Einzel- und Grossraumbüros für die eigenen Bilder oder Fotografien (siehe Bildstrecke). Auch ganze Abteilungen haben den Antrag gestellt, ihre Wände im Grossraumbüro selber zu schmücken. So etwa das Sportamt im sechsten Stock des Superblocks, dass unter anderem Fotografien und Auftragsarbeiten für die neue Bebilderung des Sportpasses aufgehängt hat. (Landbote)

Erstellt: 09.01.2017, 16:31 Uhr

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