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Der «Landbote»-Adventskalender17. Dezember

Im Adventskalender des «Landboten» geht jeden Tag eine Tür auf: Bis Weihnachten stellt die Redaktion ihre Lieblingstüren vor und die Geheimnisse, die sich dahinter verbergen.

Kunst kann anstrengend sein, der Weg dahin auch: Der Eingangsbereich des Kunstmuseums.
Kunst kann anstrengend sein, der Weg dahin auch: Der Eingangsbereich des Kunstmuseums.
Foto: Marc Dahinden

Wer durch den Eingang des Musentempels an der Museumstrasse 52 getreten ist, kann sich jetzt immer noch linkerhand für das Naturmuseum entscheiden. Ist man aber definitiv entschlossen, Adler, Fuchs und Wolf einen Korb zu geben, um stattdessen nach den erhabenen Gefühlen zu streben, die die Kunst in uns zu wecken pflegt, steigt man zunächst die Treppe hoch. Und bekommt sofort eine weitere Abzweigungsmöglichkeit angeboten: Kunst kann bekanntlich anstrengend sein, eine kleine Stärkung im Museumscafé ist angezeigt.

Zwei weitere Treppen sind danach zu bezwingen. Unterwegs schöpfen wir Atem, blicken von oben herab auf das Foyer und fühlen uns schon ein wenig erhaben über die Neuankömmlinge, die jetzt dort unten vor der gleichen Wahl stehen wie wir vorhin.

Nun geht es endlich bequem geradeaus! Wir eilen an französischen Impressionisten und alten Tapeten vorbei, schleusen uns durch ein enges, abstrakt besetztes Kabinett, steigen schliesslich über eine hölzerne Treppe hinunter in den geräumigen, 1995 kostengünstig erstellten Erweiterungsbau. Der dient vor allem der neuen und neusten Kunst, die auch oft für etwas weniger Geld zu haben ist.