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Kanton baut in Benken3,3 Millionen Franken teurer Veloweg wird gebaut

Die Marthalerstrasse in Benken führt an Autobahn-Ein- und Ausfahrten vorbei. Der Kanton macht den Veloweg entlang der Strasse sicherer, der auch als Schulweg dient.

Der Velo- und Fussweg führt entlang von Autobahn-Ein- und Ausfahrten.
Der Velo- und Fussweg führt entlang von Autobahn-Ein- und Ausfahrten.
Foto: Heinz Kramer

Die Schüler und Schülerinnen von Benken besuchen die Oberstufe in Marthalen. Ihr Schulweg führt auch an den Ein- und Ausfahrten der Autobahn an der Marthalerstrasse entlang. Zumindest ist das auf dem Papier so. Inoffiziell könnten sie auch durch die Wildunterführung fahren. Es wurden mehrere Anläufe unternommen, diesen Weg offiziell zu diesem Zweck freizugeben. Erfolglos; der Kanton gibt diese Unterführung für Tiere, aber nicht für die Menschen frei. Stattdessen wurde ein Projekt ausgearbeitet, um einen sicheren Fuss- und Veloweg zu bauen.

Das Projekt hat sämtliche Bewilligungshürden genommen. Drei Einsprachen seien eingegangen, als das Projekt öffentlich auflag, heisst es in einer Mitteilung des Kantons. In allen drei Fällen habe man einvernehmliche Lösungen gefunden.

3,35 Millionen Franken hat der Regierungsrat für das Projekt gesprochen. Laut dem Beschluss des Rats sind knapp 2,4 Millionen Franken für Bauarbeiten eingesetzt, je rund eine halbe Million Franken für technische Arbeiten sowie Nebenarbeiten.

Licht bei Ein- und Ausfahrten

Der neue Veloweg wird auf einer Seite der Kantonsstrasse entlangführen. Die Ein- und Ausfahrten der Autobahn werden verschmälert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Damit werde die Zufahrtsgeschwindigkeit des motorisierten Verkehrs gedrosselt und die Querungsbreite für Velofahrer und Fussgänger verringert, war im technischen Bericht zu lesen. Die Querungspunkte der Autobahn mit dem Langsamverkehr werden beleuchtet.

Auf Höhe der Sürchstrasse (von Benken herkommend nach der Autobahnausfahrt) wird eine Insel gebaut, damit die Velofahrer die Strasse passieren können. Im Frühsommer 2021 beginnt das kantonale Tiefbauamt mit den Bauarbeiten, dauern sollen sie rund ein Jahr.