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Impfungen in Heimen und bei Hausärzten40’000 Heimbewohner werden bis Mitte März geimpft

Der Kanton hofft in den Alters- und Pflegeheimen auf eine Impfrate von 70 Prozent. Die Hausärzte spielen eine wichtige Rolle, sobald der zweite Impfstoff verfügbar ist.

Ernster Blick, ernste Lage: Die stellvertretende Kantonsärztin Bettina Bally und Curaviva-Präsident André Müller informierten am Montag über die nächsten Schritte der Zürcher Impfstrategie.
Ernster Blick, ernste Lage: Die stellvertretende Kantonsärztin Bettina Bally und Curaviva-Präsident André Müller informierten am Montag über die nächsten Schritte der Zürcher Impfstrategie.
Foto: Keystone / Ennio Leanza

Im Wädenswiler Wohnzentrum Fuhr war gestern Grosskampftag: Fast 60 Betagte haben dort die Covid-19-Impfung erhalten – als erste Heimbewohnerinnen und -bewohner im Kanton. Während vor einer Woche noch vor aller Öffentlichkeit die erste Spritze am Zürcher Impfzentrum gesetzt wurde, verlief der Probelauf zur Impfkampagne in den Alters- und Pflegeheimen ohne Zuschauer. «Wir lassen ihnen die nötige Ruhe», sagte André Müller, Präsident des Heimverbands Curaviva Kanton Zürich, im Medienzentrum des Regierungsrats.

Bestenfalls war es eine Ruhe vor dem Sturm: Bis Mitte März sollen in sämtlichen fast 400 Heimen im Kanton Zürich – inklusive jenen für Menschen mit Behinderung – rund 40’000 Personen die erste Impfdosis erhalten. Das entspräche einer Quote von 70 Prozent, das Personal mitgerechnet. Ein anspruchsvoller Zeitplan, meinte Müller. Und ein anspruchsvolles Klientel: Ein wesentlicher Teil der Vorbereitung für das Impfen in den Heimen ist es, Bewohner und Angehörige aufzuklären. Wer dement ist, kann nicht ohne schriftliche Einwilligung der Vertretungsperson geimpft werden.

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