Zum Hauptinhalt springen

Urteil gegen Gang-Mitglied aus Winterthur45 Monate Freiheitsstrafe für 16 Faustschläge ins Gesicht

Ein junger Mann aus Winterthur spielte sich als «Rächer» auf und schlug in dieser Rolle einen Gleichaltrigen zusammen. Nun wurde er verurteilt.

In diesem Waldstück wurde der Jugendliche zusammengeschlagen und ausgeraubt.
In diesem Waldstück wurde der Jugendliche zusammengeschlagen und ausgeraubt.
Foto: Madeleine Schoder/Tamedia

Es geschah an einem Novemberabend im Jahr 2018. Drei Jugendliche trafen sich unter einem Vorwand an der Bushaltestelle Steig in Winterthur mit ihrem Opfer. Die drei zwangen ihr Opfer mit Faustschlägen in den nahen Wald. Dort kniete sich der Älteste der drei über den Geschädigten, den er kannte und nach eigenen Aussagen «früher böse respektierte», und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. 16-mal. Die Tat liess er von einem seiner Kollegen mit dem Handy des Opfers filmen, später verschickte er das Video. Das Handy steckte der Filmer ein.

Das Opfer erlitt eine Rissquetschwunde und ein leichtes Hirntrauma und musste gemäss Anklageschrift notfallmässig ins Spital gebracht werden. «Was haben Sie gefühlt während der Tat?», fragte die Richterin. «Es tat mir leid, dass ich das machen musste», sagte der Täter im Gerichtssaal. «Nach der Tat habe ich ihm aufgeholfen und gesagt, dass es jetzt vorbei ist.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.