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Droht Engpass bei Grippeimpfung in Winterthur?Ärzte bitten Apotheke um Grippeimpfstoff

Die Adler-Apotheke in Winterthur erhält derzeit vermehrt Anfragen von Arztpraxen, die selber nicht genug Grippe-Impfdosen vorrätig haben. Sie kann aber nicht allen helfen.

Neben den Arztpraxen bieten seit einigen Jahren auch viele Apotheken Grippeimpfungen an. In den meisten Winterthurer Apotheken kann man sich bereits jetzt und ohne Voranmeldung gegen die Grippe impfen lassen.
Neben den Arztpraxen bieten seit einigen Jahren auch viele Apotheken Grippeimpfungen an. In den meisten Winterthurer Apotheken kann man sich bereits jetzt und ohne Voranmeldung gegen die Grippe impfen lassen.
Foto: Marc Dahinden

Die Behörden wollen eine Überlastung der Spitäler mit zusätzlichen Grippepatienten während der Corona-Pandemie verhindern. Der Bund propagiert deshalb noch stärker als in den Vorjahren, dass sich in den kommenden Wochen insbesondere Risikopersonen gegen die saisonale Grippe impfen lassen sollen. Im September wurde zudem bekannt gegeben, dass die Schweiz 600’000 zusätzliche Grippe-Impfdosen habe sichern können. Doch die Frage bleibt: Wird das reichen?

«Kürzlich wollte sogar ein Arzt aus dem Tessin bei uns 50 Impfdosen bestellen.»

Regula Kuhn, Apothekerin, Adler-Apotheke

Klar ist: Manche Arztpraxen in Winterthur und Umgebung fürchten, dass sie sich zu wenig gut auf einen möglichen Ansturm von Grippeimpfwilligen vorbereitet haben – und versuchen deshalb ihren Impfvorrat kurzfristig noch aufzustocken. Dabei scheuen sie sich nicht, auch bei der Konkurrenz anzuklopfen.

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