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Afrikanische Zwergschafe als Rebbaugehilfen

Um den Arbeitsaufwand im Rebberg zu reduzieren lässt ein findiger Weinbauer aus Freienstein neuerdings Kamerunschafe in die Reben. Nach ersten Tests und gewissen Traubenverlusten zeigt sich, dass die Tiere schnell lernen.

Die Kamerunschafe ersparen Andreas und Prisca Schwarz viel Arbeit. Video: Sybille Meier, Hannah Scharnagl

«Den Shiraz haben sie lieber», sagt Andreas Schwarz und lacht. Zusammen mit seiner Frau Prisca steht der Unterländer Weinbauer an diesem Morgen mitten in einer kleinen Schafherde. Die sehen untypisch aus für Schafe mit ihren kurzen Haaren und ebensolchen Beinen – besondere Tiere eben.

Aber genau sie benötigt Schwarz für seine neuste Idee, um auf seinem Land das stark spriessende Grün im Zaum zu halten. Und zwar nicht nur Wiesenbord und Strassenränder, sondern ganze Rebzeilen. Denn der Aufwand im Rebberg am Südhang des Irchels ist enorm und bedeutet viel Handarbeit. «Wir haben keine Festangestellten», sagt der 42-Jährige. Dafür sind die Kamerunschafe nun seine neusten Helfer.

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