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Schmutzige InvestitionenAHV steigt aus Kohlefirmen aus

Der Ausgleichsfonds der Sozialversicherungen stösst ab Neujahr Aktien und Obligationen aus Firmen ab, die Geld mit Kohle verdienen. Dies führt zu Mehrkosten und Mindereinnahmen zulasten der AHV.

Ab 2021 wird der Ausgleichsfonds der AHV aus Unternehmen aussteigen, die mit Kohle ihr Geld verdienen, vorerst trifft es zwei Unternehmen in China (Bild) und je eines in den USA und Australien.
Ab 2021 wird der Ausgleichsfonds der AHV aus Unternehmen aussteigen, die mit Kohle ihr Geld verdienen, vorerst trifft es zwei Unternehmen in China (Bild) und je eines in den USA und Australien.
Foto: Kevin Frayer (Getty Images)

Anfang Dezember wurde der Verwaltungsrat des Ausgleichsfonds der AHV darüber informiert, dass man Anfang 2021 Wertpapiere von Unternehmen verkaufen wolle, die mit Kohle arbeiten. Dies hatte der Anlageausschuss bereits vorher beschlossen, wie aus einem internen Papier hervorgeht.

Vorerst werden allerdings nur Anteile an Unternehmen abgestossen, die mehr als die Hälfte ihres Umsatzes mit Kohle erzielen. Das betrifft vier Stromproduzenten mit Kohlekraftwerken: PPL Corporation in den USA, HK Electric Investments und CLP Holdings in Hongkong sowie Origin Energy in Australien. Insgesamt wird der Ausgleichsfonds Aktien und Obligationen mit Wert von 14 Millionen Franken veräussern. Die Analyse des Portfolios des Ausgleichsfonds wurde mithilfe von Daten von Bloomberg durchgeführt.

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