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Nachhaltiger Flugzeug-TreibstoffAirbus will A320neo mit Biosprit testen

Ein Airbus A320neo der Lufthansa im Landeanflug. setzt vor dunklen Wolken zum Landeanflug auf den Flughafen Frankfurt an.
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SDA/step

6 Kommentare
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    Sacha Meier

    Bio-Kerosin ist eine Manager-Augenwischerei, mit grossem Green-Washing-Potenzial bei dem am Schluss alles so bleiben wird, wie es ist, weil man einige Kleinigkeiten ausser Acht liess. Die einfachste ist die Konkurrenz von Energie-, zu Nahrungspflanzen. Und die ist riesig, weil der Wirkungsgrad von Energiepflanzen typischerweise um die 5% liegt. Nach der Synthese sogar bei so 3%. Will heissen, bei einer Sonnenstrahlleistungsdichte von 1kW/m² kommen 30 Watt/m² im Tank an. Um einen Liter Kerosin mit 8.84 kWh/l herzustellen, braucht ein Feld rund 295 Vollaststunden/m²; bzw. 37 Tage bei durchschnittlich 8 Vollaststunden - ohne Berücksichtigung von Sättigungseffekten bei der Photosynthese, weil Pflanzen ja kein Herz zum Pumpen der Edukte und Produkte besitzen. Um den Tank eines einzigen A320 neo mit 24'210 Liter Bio-Kerosin zu füllen, bräuchte man den Energieertrag eines ganzen Ackers mit 24'210m² (ca. 156x156m) der während eben den 37 Tagen gewachsen ist. Bei täglich 200'000 Flugbewegungen von lauter A320neos, und einer Vegatationsdauer von 75% würde eine Ackerfläche von 240'115 km² benötigt. Da würde vom Amazonas-Regenwald nicht mehr allzu viel übrig bleiben. Dazu kommt, dass die Staaten machtlos sind, weil auf Druck der Flug- und Fossilenergieindustrie das Kerosin steuerfrei wurde und damit der Verbrauch unlenkbar ist. Und kein Ölprinz, oder Gaszar wird je auf seine Kerosinverkäufe verzichten wollen. Darum wird man wohl für «grüne» Flüge einige Prozente Biokerosin beimischen.