Kloten

Alle Instrumente in einem Raum

Um Kindern und Eltern ihr breites Angebot zu zeigen, geht die Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen neue Wege.

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Es summte, klimperte, flötete und blies ein ganzes Sammelsurium an Lauten aus dem Musikwerk in Kloten. Der Grund für diese vielfältige Symphonie war der Musikschultag. Die Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen lud am Samstag alle interessierten Kinder dazu ein, ihr Angebot auszuprobieren und sich natürlich auch an den Instrumenten zu versuchen.

Dass dabei meist noch nicht die reinsten Töne gespielt wurden, versteht sich von selbst. Ging es doch vielmehr darum, die Kinder möglichst das gesamte Angebot der Musikschule ausprobieren zu lassen. Und dieses Angebot war so breit, dass wohl jedes von ihnen sein Instrument finden konnte: Akkordeon, Blockflöte, Harfe, Tuba, Djembe, Schlagzeug oder Posaune.

Junge Talente

Maria Corominas Bosch kam mit ihrer Familie an den Musikschultag. Die Mutter möchte ihre Tochter für einen Kurs der Musikschule anmelden. Stolz erzählt sie von ihrer Tochter: «Sie kann zwar noch keine Noten lesen, aber schon etwas Klavier spielen.» Die achtjährige Danièlle Muñoz Corominas ist derweil von der Auswahl begeistert. Von allem Instrumenten, welche sie ausprobiert hat, gefallen ihr die Geige, die Trompete und ganz besonders das Akkordeon.

Ihr allerliebstes Instrument ist aber das Klavier, denn damit kann man mehrere Töne auf einmal und diese auch lauter und leiser spielen. Auf die Frage, ob sie denn schon ganze Lieder spielen könne, greift sie sich etwas verlegen an den Pulli: «Ich kann wenige Lieder ganz spielen, aber viele halb.» Das ist wohl auch gut so, will sie doch etwas Neues lernen in der Musikschule.

Blasinstrumente fördern

Stephan Frommer, Leiter der Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen, ist überaus zufrieden mit der Besucheranzahl. Der Anlass findet zum ersten Mal in dieser Form statt. Früher hätten die Musiklehrer die Instrumente in der Schule vorgestellt. Das hätte zwar den Kindern gefallen, aber die Eltern hätten kaum etwas vom breiten Angebot mitbekommen. Das wollte die Musikschule mit diesem Anlass ändern.

Die Evergreens unter den Instrumenten bewähren sich auch heute: Die meisten Kinder spielen Klavier, Gitarre oder Schlagzeug. Es gibt aber auch Überraschungen. Das Akkordeon beispielsweise ist sehr gefragt. Stephan Frommer weiss aber auch, welche Instrumente eher weniger populär sind. So erklärt er: «Wir haben zu wenig Blechbläser. Da müssen wir mehr Werbung machen.» Frommer tat dies am Musikschultag mit zwei Märchen, in denen die Holz- und die Blechbläser das Erzählte musikalisch untermalen. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 13.05.2019, 15:56 Uhr

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