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Kreative Kommentatoren «Alles leer! Geisterspiel im Supermarkt!»

Sportkommentatoren wie Robby Hunke vermissen ihre Arbeit. So sehr, dass sie angefangen haben, ihren Alltag zu kommentieren. Das internationale Best-of im Video.

Sportkommentatoren in Quarantäne: Das Best-of. (Video: Twitter)

Die Sportwelt steht still. Und mit ihr auch ein jeder Sportkommentator. Schon nach wenigen Wochen zeigen sich die ersten Entzugserscheinungen bei den Sportverrückten: Einige haben angefangen, in Quarantäne den ganz normalen Alltag zu kommentieren: im Supermarkt, Szenen auf der Strasse, mit Passanten, Nachbarn oder Kindern.

In den sozialen Medien hat sich schnell so etwas wie eine eigene Disziplin entwickelt. Einer, der sich damit auf Twitter einen Namen gemacht hat, ist der deutsche Fussballkommentator Robby Hunke. Niemand aus seinem Umfeld ist vor ihm sicher: weder sein Nachbar Yuri, der den Müll rausbringt, noch sein Kind, das den Tisch nicht sauber aufgeräumt hat, noch ein Fussgänger, der an der Ampel wartet.

Dabei legen Hunke und Co. genauso viel Leidenschaft an den Tag wie bei einem echten Sportevent. «Wer mich kennt, weiss, dass ich das die ganze Zeit mache. Meine Freundin kommentiere ich beim Yoga, beim Kochen, beim Schminken. Ich kommentiere – seit ich drei Jahre alt bin – alles», sagte er einst dem Magazin «Fums». Bleibt zu hoffen, dass Hunke bald wieder Arbeit erhält. Seiner Freundin zuliebe.

Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

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