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Historisches Bild aus WinterthurAls beim Talacker noch Kartoffeln wuchsen

Neuhegi-Grüze: Wo bald eine 400 Meter lange Bus- und Velobrücke gebaut werden soll, wurden vor über 100 Jahren noch Kartoffeln angepflanzt.

Harte Arbeit auf dem Feld, die Sonne schien erbarmungslos: Familie Erb bei der Kartoffelernte um 1900.
Harte Arbeit auf dem Feld, die Sonne schien erbarmungslos: Familie Erb bei der Kartoffelernte um 1900.
Foto: bilddatenbank.winterthur.ch

Wenn im August die Kartoffelernte anstand, eine um 1900 zeitraubende und körperlich sehr anstrengende Arbeit, war der Einsatz der ganzen Familie gefragt. Das Ackerland der Bauern Erb befand sich im Winkel zwischen der heutigen Talacker- und St. Gallerstrasse, östlich vom Bahnhof Grüze. Im Bild vorne rechts ist Johannes Erb, genannt «Stiefelhannes». Der Bildlegende nach war er bekannt dafür, dass er die Hosen an
Werktagen in den Stiefeln und am Sonntag über den Stiefeln trug. Mit einer grossen Gabel, einer sogenannten Forke, lösten er und seine Angehörigen vorsichtig die Kartoffeln in Handarbeit aus der Erde, um sie dann später in Körbe und Säcke abzufüllen und mit dem Pferdewagen nach Hause ins Dorf zu führen.

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