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Coronavirus in WinterthurAltersheime schränken Besuche ein

Wer unbegleitet rausgeht, muss zehn Tage lang eine Maske tragen, Besuch ist nur noch von den engsten Angehörigen erlaubt. Alarmiert von den steigenden Fallzahlen, verschärfen die städtischen Altersheime die Regeln auf eigene Faust.

Das abgesperrte Alterszentrum Neumarkt im Mai: Ein absolutes Besuchsverbot wie im Frühling will man bei der Stadt möglichst vermeiden.
Das abgesperrte Alterszentrum Neumarkt im Mai: Ein absolutes Besuchsverbot wie im Frühling will man bei der Stadt möglichst vermeiden.
Archivfoto: Enzo Lopardo

Die Zahl der Neuinfektionen mit Covid-19 explodiert, auch im Kanton Zürich. Die zweite Welle hat die Altersheime längst erreicht. In der Region meldete letzte Woche das Alterszentrum Bruggwiesen in Effretikon zehn neue Fälle. Im Pflegezentrum Kohlfirst in Feuerthalen infizierten sich fünf Personen.

Im Pflegezentrum Eulachtal in Elgg steckten sich im September insgesamt 56 Personen an, darunter 25 hochbetagte Bewohner. Dass niemand ins Spital musste und alle genasen, machte Schlagzeilen als «Wunder von Elgg».

Die kantonale Gesundheitsdirektion kündigte an ihrer Medienkonferenz am Freitag keine Verschärfung an – mit Verweis auf den Bund. Auch zu den Altersheimen wurde nichts gesagt, was Sandra Müllhaupt erstaunt: «Wir haben erwartet, dass es offizielle, verschärfte Massnahmen gibt», sagt die Sprecherin des Bereichs Alter und Pflege bei der Stadt Winterthur.

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