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Nach Rüffel der internen RevisionAmherd greift bei Armeeapotheke durch

Beim Logistiker der Corona-Impfaktion gibt es gravierende Mängel. Bundesrätin Viola Amherd hat jetzt den Armeechef beauftragt, diese in Ordnung zu bringen.

Bundesrätin Viola Amherd ist der Ansicht, dass bei der Armeeapotheke «Handlungsbedarf» besteht.
Bundesrätin Viola Amherd ist der Ansicht, dass bei der Armeeapotheke «Handlungsbedarf» besteht.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Gegen aussen ist alles bestens. Bei der angelaufenen Corona-Impfaktion übernimmt die Armeeapotheke die Lagerung und den Transport der Vakzine. Die Armee schreibt im Internet, dass sie «für diese Aufgabe bestens geeignet» sei. Doch nun gibt es Zweifel. Ein Bericht der internen Revision des Verteidigungsdepartements deckt bei der Apotheke gravierende Mängel auf. Diese gehen so weit, dass kürzlich sogar Bundesrätin Viola Amherd intervenierte.

Die Armeeapotheke geriet im Zuge der Corona-Krise in den öffentlichen Fokus. Im März erhielt sie den ersten Grossauftrag: Sie musste Schutzmasken und andere medizinische Güter, die damals knapp waren, für das Gesundheitswesen besorgen. Dadurch explodierte der Aufwand, das Beschaffungsvolumen stieg um das 150-Fache.

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