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US-Inflationsdaten bereiten SorgenAn den Finanzmärkten wanken die Gewissheiten

Hält bisher trotz wachsender Kritik eisern an der grosszügigen Geldversorgung und an Tiefzinsen fest: US-Notenbankchef Jerome Powell.
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Die Möglichkeit einer Schubumkehr

Seit mehr als einem Jahrzehnt konnten sich bisher alle auf den Finanzmärkten auf extrem tiefe Zinsen und den Rückenwind der Geldpolitik verlassen.

Alles hängt an tiefen Zinssätzen

Dank der bisherigen Absicherungspolitik gegen sinkende Kurse kann man ohnehin schlecht von einem Risiko von Aktienanlagen insgesamt sprechen.

Eine gefährliche Sorglosigkeit

28 Kommentare
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    Tobias Keller

    Die Geld- und Kapitalschwemme der Notenbanken sorgten in den vergangenen Jahren zunehmend zur Inflationierung der Vermögenswerte und diametral dazu zur Verringerung der Erträge.

    Es gibt nur 4 kleine OECD Länder, die nebst der Schweiz, eine Vermögenssteuer kennen. Dies hat seine guten Gründe, da sie eine schleichende Enteignung darstellen kann.

    Der Kapitalmarkt hat sich in den vergangenen Jahren dieser Entwicklung angepasst. Es gibt tausende von ETFs, die lediglich an einem Wertzuwachs partizipieren. Sollte nun der Kapitalmarkt getrieben durch Inflationen wieder ertragslastiger werden, geht eine Korrektur der Vermögenswerte einher.

    Viele dieser ETFs werden dann obsolet, weil damit keine Erträge mehr generiert werden können, was zu deren Abwicklung führt, was zusätzlich auf die Bewertung der Aktienmärkte durchschlägt.

    Wenn jemand aber statt dessen, dividendenstarke Aktien hält, wie beispielsweise eine Swiss Re, kann dies mehr oder weniger egal sein. Bei einer Dividende von CHF 5.90 pro Aktie, zur Zeit einer Rendite von 6,7%, kommt man auch in schlechten Zeiten über die Runden. Im Gegensatz zu einer Bank, arbeitet die Swiss Re seit ihrer Gründung im Jahr 1863 mit Eigenkapital und es gab auch in den schlechtesten Zeiten nie einen Dividendenausfall. Sollte also bei zurückgehenden Aktienbewertungen auch die Swiss Re davon betroffen sein, stört dies nicht, da sich lediglich die Vermögenssteuern reduzieren, die Dividende bleibt trotzdem stark.