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Gerichtsfall in WinterthurApothekerin verhielt sich «wie im Selbstbedienungsladen»

Eine Apothekerin in Winterthur soll 45’000 Franken veruntreut haben. Zum Verhängnis wurde ihr eine Kameraüberwachung, die sie selbst vorgeschlagen hatte. Am Schluss kam sie trotzdem glimpflich davon.

Die Beschuldigte war in einer Winterthurer Apotheke beim Griff in die Kasse erwischt worden.
Die Beschuldigte war in einer Winterthurer Apotheke beim Griff in die Kasse erwischt worden.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

«Ich bereue es zutiefst», sagt die Angeklagte. Den Satz wiederholt sie in der einen oder anderen Form immer wieder an diesem Dienstagmorgen am Bezirksgericht Winterthur. «Es» – das ist der wiederholte Griff in die Kasse der Winterthurer Apotheke, die sie drei Jahre lang leitete. Die Reuebekenntnisse beziehen sich auf acht Vorfälle, bei denen sie mittels Videoüberwachung ertappt wurde. 830 Franken habe sie insgesamt genommen – um zu tanken oder Essen zu kaufen, wenn sie das Portemonnaie vergessen habe. Mehr nicht. Warum sie es danach nicht zurückgezahlt habe, will das Gericht wissen. «Vielleicht hatte ich am nächsten Tag frei», antwortet die Angeklagte.

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