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Atomunglück in FukushimaAufschrei nach Japans Ankündigung, kontaminiertes Wasser ins Meer zu leiten

Japan hat entschieden, das Fukushima-Wasser ins Meer zu leiten: Premier Yoshihide Suga an einem Meeting in Tokio am 12. April 2021.
Die Bekanntgabe hat in Japan Proteste ausgelöst, wie hier vor dem Büro des Premiers in Tokia am 13. April 2021.
Eine Inspektion des Fukushima-Atomkraftwerkes.
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Umfangreicher Filterprozess

IAEA hat Japans Vorschlag bereits gebilligt

AFP

45 Kommentare
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    Sacha Meier

    Sobald irgendwo die Freisetzung von Radioaktivität und/oder ionisierender Strahlung (z.B. aus asiatischen UVC-Luftdesinfektionsgeräten), oder gar 5G-Strahlung droht, ist für den modernen, aufgeklärten Bürger und Politiker akuter Empörungsbedarf angezeigt. Schliesslich weiss jedes Kind in unserer hochentwickelten, modernen, postindustriellen, westlichen, MINT-analphabetisierten Konsumdienstleistungsbespassungswirtschaftsgesellschaft, dass Strahlung immer gefährlich ist und Atommüll grundsätzlich hunderttausende von Jahren zu strahlen hat. Punkt. Kaum jemand weiss, dass sich die Physik nur allzu oft nicht an die menschliche Intuition und den berühmt-berüchtigten gesunden Menschenverstand hält. Hier geht es um zu Wasser oxidiertem Tritium (T2O, TDO und THO). Das ist ein Proton (Wasserstoffkern) mit zwei Neutronen dran mit einer Halbwertszeit T½=12.32 Jahren. Als weicher ß-Strahler (18.6 keV) zerfällt es zu He-3. Nach 20·T½, d.h. 246.4 Jahren hat es noch rund 1 Millionstel. Es bildet sich in KKW genau so, wie natürlich infolge kosmischer Höhenstrahlung N-14 + n -> C-12 + T. So befindet sich in der Biosphäre stets rund 3.5 kg reines T2, das durch Einwirkung von Sonnenlicht oxidiert wird und in den Gewässern landet. Davon essen und trinken wir täglich bis zu einigen hundert Bq - neben anderen radioaktiven Isotopen. Die richtige Verdünnung ist hier das Zauberwort. Wird das tritiumhaltige Wasser genügend verdünnt ins Meer eingeleitet, gibt es auch kein Wiedersehen im Supermarkt.

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