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Industrie in WinterthurAuftragseingang bei Sulzer wegen Corona tiefer

Der Winterthurer Technologiekonzern Sulzer musste in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 einen Bestellungsrückgang von 8,5 % verzeichnen.

Auch Sulzer hat die Corona-Krise 2020 getroffen.
Auch Sulzer hat die Corona-Krise 2020 getroffen.

Der Technologiekonzern Sulzer hat in den ersten neun Monaten die Corona-Krise zu spüren bekommen und deutlich weniger Aufträge an Land gezogen. Konkret ging der Bestellungseingang um 8,5 Prozent auf 2,61 Milliarden Franken zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Organisch – also Akquisitionen und Währungseffekte ausgeklammert – nahmen die Aufträge um 3,6 Prozent ab, so die Mitteilung weiter.

Nach dem «Sommertief» sei der September stark gewesen, teilte das Unternehmen weiter mit. Im gesamten Quartal verbesserte sich zudem die Gesundheits- und Kosmetikmarktsparte (Applicator Systems) deutlich, die markant unter den Lockdowns gelitten hatte: So hätten sich die Bestellungen im Vergleich zum zweiten Quartal verdoppelt.

Nach neun Monaten resultiert bei dieser Sparte organisch gleichwohl ein um ein Fünftel tieferer Auftragseingang. Die anderen Sparten hielten sich deutlich besser: So nahm der Bestellungseingang von Chemtech um 8,7 Prozent ab und im bedeutenden Pumpengeschäft um 0,9 Prozent. Rotating Systems konnte organisch sogar leicht mehr Aufträge gewinnen ( 1,7%).

SDA