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Der FCW vor dem Re-Start Aus dem Mittelfeld auf den «Höllenritt»

In den beiden ersten Spielen nach dem Re-Start heute in Vaduz und dann gegen GC wird sich erkennen lassen, ob der FCW Chancen hat, in der Spitze der Challenge League mitzuhalten. Die Personalie des Tages: Altmeister Luca Radice trat zurück.

Luca Radice (links) hat nach 350 Pflichtspielen für den FCW seinen Rücktritt per sofort erklärt.
Luca Radice (links) hat nach 350 Pflichtspielen für den FCW seinen Rücktritt per sofort erklärt.
Heinz Diener

Als Fünfter geht der FCW in diesen einmaligen Endspurt einer Saison, mit 13 Spielen in sieben Wochen. Trainer Ralf Loose nennt das einen «Höllenritt», der Prognosen noch schwieriger macht als sie im Fussball sonst schon sind. Klar ist: Der FCW startet mitten im Mittelfeld, also aus einer Position, die man als minimale Pflichterfüllung bezeichnen müsste, wäre es Ende Juli die Schlussklassierung. Es ist doch einfach so, dass man eine bessere Klassierung erwarten darf als eine nicht nur hinter dem einsamen Favoriten Lausanne-Sport, dem FC Vaduz und den Grasshoppers, aber auch hinter dem SC Kriens, «der sicher nicht besser ist als wir es sind», wie es Abwehrchef Granit Lekaj formuliert. Bei genauerem Hinsehen kann man sehr wohl zum Schluss kommen, dass auch Vaduz und GC keineswegs zwingend höher einzustufen sind als der FCW.

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