Tropensturm «Humberto» nahe Bermuda zu Hurrikan hochgestuft

Ein Sturm, der nördlich an den Bahamas vorbeigezogen war, hat sich nun zu einem Hurrikan entwickelt. Erst vor zwei Wochen richtete dort «Dorian» schwere Schäden an.

Humberto bewegt sich langsam im Nordatlantik in Richtung USA. (14. September 2019) Bild: Noaa/EPA

Humberto bewegt sich langsam im Nordatlantik in Richtung USA. (14. September 2019) Bild: Noaa/EPA

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Der Tropensturm «Humberto» hat sich über dem Atlantik zu einem Hurrikan der niedrigsten Stufe 1 entwickelt. Seine Böen erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde.

Dies teilte das US-Hurrikan-Zentrum am späten Sonntagabend (Ortszeit) mit. «Humberto» befand sich demnach rund 1260 Kilometer westlich von Bermuda und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde nordöstlich Richtung offenes Meer.

Das Hurrikan-Zentrum riet Einwohnern des britischen Überseegebiets, die Entwicklung des Sturms zu beobachten. Für andere Küstengebiete, etwa in den USA, gab es keine Warnung.

«Humberto» war zuvor nördlich an den Bahamas vorbeigezogen. Vor zwei Wochen hatte «Dorian» dort als Hurrikan der gefährlichsten Kategorie fünf gewütet und auf den Inseln Grand Bahama und Abaco schwere Schäden angerichtet. Mindestens 50 Menschen verloren ihr Leben. Mehr als 13'000 Häuser wurden nach Angaben des Roten Kreuzes beschädigt oder ganz zerstört. Mehr als 1000 Einwohner werden immer noch vermisst. (red/sda)

Erstellt: 16.09.2019, 07:31 Uhr

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