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AA-Batterie wird zum tödlichen Projektil

In Hamburg wurde ein junger Mann durch ein explodierendes Akku-Ladegerät in einem Büro getötet. 25 Menschen mussten psychologisch betreut werden.

Der tragische Vorfall ereignete sich an der Hopfenstrasse in St. Pauli. (Bild: Google Map)
Der tragische Vorfall ereignete sich an der Hopfenstrasse in St. Pauli. (Bild: Google Map)

Ein explodierendes Akku-Ladegerät hat auf St. Pauli einem 26-Jährigen das Leben gekostet. Er wurde nach dem Vorfall in einem Bürogebäude laut Angaben von Polizei und Feuerwehr zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Spital gebracht, wo er tags darauf am Donnerstag starb.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag handelte es sich um ein Ladegerät für Akkus des Batteriegrösse AA – weitverbreitete sogenannte Mignon-Akkus. Bei Eintreffen der Rettungskräfte war der Mann schon nicht mehr ansprechbar und musste von den Helfern wiederbelebt werden.

Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar, Spezialisten der Polizei ermitteln. Wie die «Hamburger Morgenpost» schreibt, soll die Ursache für den Tod des Mannes eine der Batterien sein, die bei der Explosion aus dem Ladegerät gefeuert wurden. Sie soll wie ein Projektil in den Oberkörper des Mannes eingedrungen sein und ihm die tödlichen Verletzungen zugefügt haben.

25 Menschen wurden von einem Kriseninterventionsteam psychologisch betreut. Die Ermittlungen in dem Fall übernahm laut Polizei die auf Arbeitsunfälle spezialisierte Abteilung im Landeskriminalamt.

AFP/nag

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