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Anklage im Fall der verschwundenen Maria H. erhoben

2013 verschwand eine 13-Jährige, nach fünf Jahren tauchte sie wieder auf. Nun wird ihr mutmasslicher Begleiter unter anderem des sexuellen Missbrauchs angeklagt.

Familienangehörige und Freunde der damals vermissten Maria entzünden Kerzen für den Schriftzug «Bitte findet Maria». (Archivbild) Bild: Keystone/Patrick Seeger
Familienangehörige und Freunde der damals vermissten Maria entzünden Kerzen für den Schriftzug «Bitte findet Maria». (Archivbild) Bild: Keystone/Patrick Seeger

Im Fall der jahrelang verschwundenen Maria H. aus Freiburg hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihren mutmasslichen Begleiter wegen Kindesentzugs und sexuellen Missbrauchs erhoben. Der 58-Jährige soll 2013 mit der damals 13-Jährigen über verschiedene Länder nach Sizilien geflüchtet sein, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Der aus Italien ausgelieferte Mann sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Er ist laut Staatsanwaltschaft unter anderem wegen der schweren Entziehung einer Minderjährigen sowie schweren sexuellen Missbrauchs angeklagt. Er soll sich deswegen vor dem Landgericht Freiburg verantworten.

Begleiter ab 2013 international gesucht

Maria H. war im Mai 2013 verschwunden und im August vergangenen Jahres überraschend zu ihrer Familie zurückgekehrt. Nach eigenen Angaben hatte sie sich mit ihrem Begleiter zunächst in Polen aufgehalten, bevor sich beide in Italien niederliessen, wo sie jahrelang gemeinsam lebten.

Nach dem Mann war seit dem Verschwinden Marias 2013 mit internationalem Haftbefehl gesucht worden. Kurz nach der Rückkehr der jungen Frau wurde er auf Sizilien festgenommen.

AFP/sep

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