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Augenzeugen: «Ich fasse es nicht, die Brücke stürzt ein»

Augenzeugen berichten in Genua, wie sie den gewaltigen Einsturz der Morandi-Brücke erlebten.

Die Arbeiten an einem Ende der Brückenreste mussten eingestellt werden.
Die Arbeiten an einem Ende der Brückenreste mussten eingestellt werden.
AP/Nicola Marfisi, Keystone
Laut der Feuerwehr seien Geräusche zu hören, die sich von jenen der vergangenen Tage unterscheiden.
Laut der Feuerwehr seien Geräusche zu hören, die sich von jenen der vergangenen Tage unterscheiden.
AP/Nicola Marfisi, Keystone
Bei dem darunter liegenden Stadtteil handelt es sich um ein von Industrie und Gewerbe geprägtes Gebiet.
Bei dem darunter liegenden Stadtteil handelt es sich um ein von Industrie und Gewerbe geprägtes Gebiet.
Wikimedia/Bbruno
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«Ich fasse es nicht, die Brücke stürzt ein», ist auf einem Video zu hören, das italienische Medien zeigen. «Da ist ein Auto drunter, ich sehe die Lichter», sagt ein Mann. Und dann: «Das ist eine Katastrophe, das ist eine Katastrophe!»

Die Zeitung «Corriere della Sera» hat mit einem Lastwagenfahrer gesprochen, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf der Brücke befand. «Es war schrecklich», sagt er. «Ich hörte Schreie, Leute sind barfuss auf mich zugerannt.» Auf weiteren Videos ist zu hören, wie Augenzeugen um Fassung ringen.

Immer wieder habe man über die Brücke aus den 60er-Jahren gesprochen, schreibt ein Italiener auf Twitter: «Aber niemand hat damit gerechnet, dass so etwas passieren kann.»

Italiens Verkehrsminister Danilo Toninelli sprach von einer «gewaltigen Tragödie». «Ich beobachte mit grösster Besorgnis, was in Genua passiert ist und was wie eine gewaltige Tragödie aussieht», schrieb der Politiker der Partei Fünf Sterne bei Twitter.

ta

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