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Bombenalarm: Flugzeug muss auf Kreta zwischenlanden

Die Drohung war offenbar auf einen Zettel geschrieben und in einer Toilette entdeckt worden.

Am Freitagmorgen wird der Flug nach Düsseldorf fortgesetzt: Eine Boeing 757-300 der Fluggesellschaft Condor. (Archiv)
Am Freitagmorgen wird der Flug nach Düsseldorf fortgesetzt: Eine Boeing 757-300 der Fluggesellschaft Condor. (Archiv)
Keystone

Wegen einer Bombendrohung ist eine Maschine der Fluggesellschaft Condor mit 273 Passagieren an Bord am Donnerstagabend ausserplanmässig auf der griechischen Insel Kreta gelandet.

Der Pilot der Maschine habe den Kontrollturm am Flughafen in Chania im Westen der griechischen Insel um Landeerlaubnis gebeten, sagte ein Polizeivertreter. «Das Flugzeug wurde evakuiert, die Passagiere sind gesund und unversehrt.»

Nach Polizeiangaben bat der Pilot um Landeerlaubnis, nachdem er Informationen erhielt, wonach sich Sprengstoff an Bord befinde. Aus informierten Kreisen hiess es, auf einer der Bordtoiletten des Flugzeugs sei eine Bombendrohung gefunden worden.

Nach ersten Informationen landete die Boeing 753 der deutschen Fluggesellschaft Condor um 19.30 Uhr (MESZ) in Chania. Die Maschine war auf dem Weg aus dem ägyptischen Hurghada nach Düsseldorf. Das Flugzeug war um 17.34 Uhr in Ägypten gestartet.

Ein Sprecher der Fluglinie sagte, es seien ausser den Passagieren noch acht Besatzungsmitglieder an Bord gewesen. Die Passagiere und ihr Gepäck würden jetzt überprüft und dann in ein Hotel gebracht, sagte er. Der Flug werde am Freitag fortgesetzt.

Flugzeug und Passagiere werden überprüft

«Condor steht in Kontakt mit den Behörden vor Ort», sagte der Sprecher. Die Maschine sei nach der Landung von speziellen Hunden überprüft worden. Zunächst hätten sie aber nichts Verdächtiges gefunden.

Die Überprüfung des Flugzeuges durch den Sicherheitsdienst des Flughafens und die Polizei dauerten nach Polizeiangaben am Donnerstagabend noch an. Am späten Abend sollte ein Team von Sprengstoffexperten an Bord gehen.

SDA/nag/chk

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