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Das Weisse Haus ist eingeschneit

Ein Schneesturm sorgt im Osten der USA für Chaos. Flüge wurden gestrichen, vereiste Leitungen führten zu Stromausfällen.

In der Hauptstadt der Vereinigten Staaten hat es am Donnerstag in diesem Winter zum ersten Mal geschneit. Pendler hätten eine kalte, nasse und gefährliche Reise gehabt, schreiben US-Medien. Nicht nur in Washington, auch in Teilen der Bundesstaaten Indiana und Ohio hatten die Menschen mit dem Schnee zu kämpfen.

Behörden warnten vor Eisstürmen, vereiste Leitungen führten verbreitet zu Stromausfällen. In den Staaten Virginia, West Virginia, und Maryland sagten die Meteorologen Eisregen voraus.

In den Appalachen wurden bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet, wie CNN berichtete. Die Wetterdienste warnten entlang der Ostküste zudem vor Hochwasser.

Unfälle wegen Eisglätte

Bereits am Mittwoch gab es laut Polizeiangaben auch in südlichen Staaten Unfälle, die mit dem frostigen Wetter in Zusammenhang standen. So wurden in Mississippi zwei Menschen bei einem Unfall mit einem Bus getötet.

Auch in Arkansas kamen bei Verkehrsunfällen drei Menschen ums Leben, weil die Fahrer die Kontrolle über ihre Autos auf den vereisten Strassen verloren hatten.

Auf dem internationalen Flughafen von Philadelphia mussten wegen des Schnees Flüge gestrichen werden. Zudem kam es zu Verspätungen.

Nutzer von sozialen Netzwerken teilen Bilder des ersten Schnees, wie hier aus Chicago:

ISS muss auf Nachschub warten

Laut der Nachrichtenagentur AFP musste zudem wegen der schlechten Wetterbedingungen der Start eines Raumtransporters verschoben werden, der Nachschub zur Internationalen Raumstation bringen sollte.

Die unbemannte Kapsel «Cygnus» werde nun am Freitagvormittag ins All abheben, teilte die Nasa mit. Zur mehrere Tonnen schweren Fracht gehört auch Material für wissenschaftliche Experimente. Die «Cygnus» soll nun am Sonntagmorgen an der ISS andocken.

Es ist der erste Versorgungsflug seit dem Fehlstart einer bemannten Sojus-Rakete vor gut einem Monat. Die Astronauten mussten damals kurz nach dem Start am Weltraumbahnhof Baikonur wegen eines technischen Defekts in der kasachischen Steppe notlanden.

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