Zum Hauptinhalt springen

Fliegerbombe in Dresden teilweise explodiert

Bei der Entschärfung einer Kriegsbombe ist es in Dresden zu einer Teildetonation gekommen. Laut Polizei ist niemand verletzt worden. 8700 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Nach der Teildetonation der in Dresden gefundenen Fliegerbombe ist noch unklar, wie die Experten weiter verfahren. (24. Mai 2018)
Nach der Teildetonation der in Dresden gefundenen Fliegerbombe ist noch unklar, wie die Experten weiter verfahren. (24. Mai 2018)
Christian Essler, Keystone
«Die Gefahr ist noch nicht gebannt»: Strassensperre in Dresden. (23. Mai 2018)
«Die Gefahr ist noch nicht gebannt»: Strassensperre in Dresden. (23. Mai 2018)
Tino Plunert, Keystone
Es ist nicht ausgeschlossen, dass es in Dresden zu weiteren Explosionen kommt.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass es in Dresden zu weiteren Explosionen kommt.
Tino Plunert, Keystone
1 / 4

Bei der Entschärfung einer Fliegerbombe in der deutschen Stadt Dresden ist ein Teil des Blindgängers explodiert. Die Entschärfung wurde danach vorläufig gestoppt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde niemand verletzt.

In der Nacht war es beim Entfernen des Zünders zu einer Teilexplosion gekommen, dabei hatte das Dämmmaterial um die Bombe Feuer gefangen. In den Sozialen Medien berichteten zahlreiche Menschen von einem lauten Knall. Ausserdem war eine grosse Rauchwolke über der Stadt zu sehen.

Erst, wenn das Feuer erloschen sei und die Reste der Bombe ausgekühlt seien, könne man einen neuen Versuch starten, sagte ein Polizeisprecher. Wann es dazu kommt, war zunächst unklar.

Tausende Menschen evakuiert

Schon vorher hatte sich die Entschärfung als schwierig erwiesen. Ein erster Versuch musste abgebrochen werden, beim zweiten Versuch hatte die Polizei bereits von einer 50:50-Möglichkeit gesprochen, dass die Entschärfung nicht reibungslos gelinge. Wegen des Funds waren tausende Menschen zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert worden. Die Polizei bat Anwohner den betroffenen Bereich im Stadtteil Friedrichstadt zu verlassen.

Schätzungsweise rund 8700 Menschen waren von der Anordnung betroffen. Es wurden Notunterkünfte eingerichtet und ein Transport mit Bussen organisiert. Die Fliegerbombe war am Dienstagnachmittag bei Bauarbeiten entdeckt worden.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch