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Gendarm schiesst bewaffneten Mann nieder – Terrorverdacht

Im französischen Dieuze wurde ein Gendarm von einem 19-Jährigen attackiert und verletzt. Vor dem Vorfall ging eine telefonische Drohung ein.

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Ein Auto der Gendarmerie. (Symbolbild) Foto: Benoit Tessier/Reuters
Ein Auto der Gendarmerie. (Symbolbild) Foto: Benoit Tessier/Reuters

Ein Gendarm hat nach Medienberichten im ostfranzösischen Dieuze einen 19-Jährigen niedergeschossen. Dieser soll ihn mit einem Messer bedroht haben. Der Vorfall habe sich in der Gendarmerie ereignet. Dies berichtete unter anderem der Sender France 3 am Montag unter Berufung auf die Behörden.

Ermittler schlössen einen terroristischen Hintergrund nicht aus, hiess es weiter. Der Angreifer liege mit Bauchschüssen verletzt im Spital. Der Gendarm habe leichte Schnittverletzungen an der Hand erlitten, hiess es zudem. Der örtliche Staatsanwalt, Christian Mercuri, erklärte, dass vor dem Vorfall jemand telefonisch im Namen der Terrormiliz Islamischer Staates mit einem Massaker in Dieuze gedroht habe. Dieuze ist eine Kleinstadt rund 70 Kilometer von Saarbrücken entfernt.

Auf der Suche nach dem Tatmotiv prüften die Behörden nun einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Angriff und dem Anruf. Bei dem Angreifer soll es sich um einen Mann handeln, der gerade erst in die Armee eingetreten war, wie die Zeitung «Dernières Nouvelles d?Alsace» unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft schrieb. Die Staatsanwaltschaft Metz sei mit der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft Paris in Kontakt.

(SDA)

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