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Kanada verbietet Putin-Vertrautem die Einreise

Dreissig Regierungsvertretern aus Russland wird die Mitschuld am Tod eines Anwalts vorgeworfen.

Alexander Bastrykin soll am Tod eines Anti-Korruptionsanwalts mitschuldig sein: Der russische Chefermittler in einer Aufnahme vom 10. August 2008.
Alexander Bastrykin soll am Tod eines Anti-Korruptionsanwalts mitschuldig sein: Der russische Chefermittler in einer Aufnahme vom 10. August 2008.
Ria Novosti/Dmitry Astakhov, AFP
Bastrykin gilt als enger Vertrauter Wladimir Putins.
Bastrykin gilt als enger Vertrauter Wladimir Putins.
Alexei Druzhinin, AFP
Die kanadische Aussenministerin Chrystia Freeland verhängte Sanktionen gegen 30 russische Regierungsvertreter.
Die kanadische Aussenministerin Chrystia Freeland verhängte Sanktionen gegen 30 russische Regierungsvertreter.
Andrew Caballero-Reynolds, AFP
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Kanada verhängte Einreiseverbote gegen 30 russische Regierungsvertreter und fror ihre Vermögen ein. Zu denjenigen, die von den Strafmassnahmen betroffen sind, zählt mit Russlands Chefermittler Alexander Bastrykin ein enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin.

Das Aussenministerium in Ottawa warf ihnen am Freitag eine Mitschuld am Tod des Anti-Korruptionsanwalts Sergej Magnitski vor, der 2009 in russischer Haft starb.

Russische Botschaft empört

Die Sanktionen signalisierten deutlich, dass Kanada gegen Einzelpersonen vorgehe, die von erheblicher Korruption profitierten oder in Menschenrechtsverletzungen verwickelt seien, erklärte Aussenministerin Chrystia Freeland. Die russische Botschaft in Ottawa kritisierte die Strafmassnahmen als «absolut gegenstandslos und verwerflich».

Die Sanktionen wurden nach Angaben des kanadischen Aussenministeriums auf Basis eines neuen Gesetzes verhängt. Dieses erlaubt es der Regierung, Strafmassnahmen gegen Personen zu erlassen, die nach ihrer Auffassung Menschenrechtsverstösse begangen haben.

SDA/roy

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