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Mindestens drei Tote bei Erdbeben im Nordwesten Chinas

Bei einem Erdbeben im Nordwesten Chinas sind am Freitag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 48 Personen wurden bei dem Beben der Stärke 6,5 verletzt, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Die Behörden korrigierten am Freitagabend die Opferzahl nach unten, nachdem zunächst von sechs Toten die Rede gewesen war. Das Epizentrum des Erdbebens lag im Kreis Pishan in der Präfektur Hotan in der Region Xinjiang, wie das chinesische Erdbebenzentrum (CENC) mitteilte. 3000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt, wie Xinhua weiter berichtete. In Pishan stürzte ein Geschäftshaus ein, in dem sich mehrere Menschen aufgehalten hatten, wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtete. Fünf Verletzte wurden aus den Trümmern gezogen. Zehn weitere Menschen fanden die Retter bewusstlos in der Nähe des Gebäudes vor. Sie wurden zur Behandlung in ein nahe gelegenes Spital gebracht. Kurz nach dem Hauptbeben, das um 9.07 Uhr Ortszeit die Erde erschütterte, kam es zu mehreren leichteren Nachbeben. Hilfe geschickt Das chinesische Militär hatte direkt nach dem Unglück 70 Soldaten für Bergungsarbeiten in die Region geschickt. Weitere 140 Einsatzkräfte sollen folgen. Die örtlichen Behörden brachten tausende Zelte und Hilfsmaterial in die Region am Rand der Wüste Taklamakan, die recht dünn besiedelt ist. In Pishan leben 258'000 Menschen, von denen die meisten der uigurischen Minderheit des Landes angehören. In China gibt es regelmässig Erdbeben, vor allem in südwestlichen Regionen des Landes. Im vergangenen Oktober hatten mehr als 100'000 Menschen in der Provinz Yunnan bei einem Beben ihr Dach über dem Kopf verloren. Eines der schwersten Beben der vergangenen Jahrzehnte in China ereignete sich in der Provinz Sichuan im Mai 2008. Damals starben bei einem Erdbeben der Stärke 7,9 mehr als 80'000 Menschen.

SDA

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