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Mittelmeertief Xena bringt noch mehr Regen

In Teilen Italiens gilt immer noch die Alarmstufe Orange. Auch der Mailänder Zivilschutz ist alarmiert.

Videoaufnahmen aus der Hafenstadt Sciacca zeigen die ungeheure Kraft der Wassermassen. Video: Twitter/Agate Météo

Stürme und Starkregen haben in Italien immense Schäden angerichtet. Der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, bezifferte die Schäden alleine in seiner Region auf eine Milliarde Euro.

Laut einer Försterin wird es fünf Jahre dauern, um die Schäden in den Wäldern zu beheben. Weil Millionen Bäume entwurzelt wurden, wächst die Gefahr von Erdrutschen und Lawinen. Die ganze Gegend bangt um die bevorstehende Skisaison.

Der italienische Premier Giuseppe Conte besuchte am Sonntag die ebenfalls von den Unwettern betroffene Region auf Sizilien. Für die kommende Woche berief er eine Ministerratsitzung ein, um finanzielle Mittel für die Behebung der Schäden bereitzustellen.

Warnung für Mailand

Die Schlechtwetterfront dauert an. In sechs Regionen Italiens gilt weiterhin die Alarmstufe Orange. Das Tiefdruckgebiet Xena bleibt vor Sardinien hängen und bringt erneut instabile Strömungen, berichtet der «Corriere della Sera». Betroffen sind vor allem die Regionen Venetien, Piemont und Latium. Mit einer Entschärfung der Lage wird erst Mitte nächster Woche gerechnet.

Auch in Mailand drohen noch bis in die Nacht auf den Dienstag heftige Stürme. Der Mailänder Zivilschutz hat eine neue Warnmeldung herausgegeben. Flüsse werden überwacht. Für die ganze Region ist ein Notfallplan in Kraft.

Weiteres Tief über der Iberischen Halbinsel

Meteorologen rechnen laut wetter.de mit erneut bis zu 250 Liter pro Quadratmetern Niederschlag. Da die Flüsse voll und die Böden aufgeweicht sind, seien weitere Murgänge und Überschwemmungen wahrscheinlich.

Nach Xena ist bereits ein weiteres Tief im Anmarsch. Dieses zieht von der Iberischen Halbinsel her über das westliche Mittelmeer in Richtung Italien.

Bilder: Unwetter in Italien bringt Tod und Verwüstung

Unfassbare Tragödie: In diesem Haus in der Nähe von Palermo starben neun Menschen. (4. November 2018)
Unfassbare Tragödie: In diesem Haus in der Nähe von Palermo starben neun Menschen. (4. November 2018)
EPA/Mike Palazzotto, Keystone
Der Po hat Hochwasser bei Boretto in der Provinz Reggio Emilia. (3. November 2018)
Der Po hat Hochwasser bei Boretto in der Provinz Reggio Emilia. (3. November 2018)
EPA/Elisabetta Baracchi, Keystone
Kinder spielen in einer grossen Pfütze neben dem Römer Kolosseum.
Kinder spielen in einer grossen Pfütze neben dem Römer Kolosseum.
AP/Andrew Medichini, Keystone
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SDA/red

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