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Nord- und Südkorea treffen sich am Dienstag

Kim Jong-un geht auf das Angebot aus Seoul ein: Am 9. Januar sollen Gespräche zwischen den beiden koreanischen Staaten stattfinden.

Pyongyang und Seoul haben sich auf Gespräche geeinigt: Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un. (1. Januar 2017)
Pyongyang und Seoul haben sich auf Gespräche geeinigt: Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un. (1. Januar 2017)
KCNA, AFP
Kim Jong-un drohte in seiner Neujahrsansprache mit einem Atomwaffenangriff – zeigte sich aber auch zu Gesprächen mit Südkorea bereit. (1. Januar 2018)
Kim Jong-un drohte in seiner Neujahrsansprache mit einem Atomwaffenangriff – zeigte sich aber auch zu Gesprächen mit Südkorea bereit. (1. Januar 2018)
Lee Jin-man, Keystone
Der Atomkonflikt spitzt sich zu: Kim Jong-un an einer Konferenz in der Hauptstadt Pyongyang. (23. Dezember 2017)
Der Atomkonflikt spitzt sich zu: Kim Jong-un an einer Konferenz in der Hauptstadt Pyongyang. (23. Dezember 2017)
Korean Central News Agency via AP, Keystone
Kim forderte die USA auf, Pyongyang als Atommacht anzuerkennen.
Kim forderte die USA auf, Pyongyang als Atommacht anzuerkennen.
Shawn Thew, Keystone
Sein Aussenministerium unterstellt den USA eine «feindselige Politik»: Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un. (3. September 2017)
Sein Aussenministerium unterstellt den USA eine «feindselige Politik»: Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un. (3. September 2017)
KCNA, Keystone
«Wir sind bereit, unsere Rolle als Vermittler anzubieten», sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard in Bern. «Es ist nun wirklich Zeit, sich an den Tisch zu setzen. Grossmächte haben eine Verantwortung.»
«Wir sind bereit, unsere Rolle als Vermittler anzubieten», sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard in Bern. «Es ist nun wirklich Zeit, sich an den Tisch zu setzen. Grossmächte haben eine Verantwortung.»
Peter Klaunzer/AP, AFP
Die EU berät über neue Sanktionen gegen Nordkorea. «Das ist auch dringend notwendig», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Die EU berät über neue Sanktionen gegen Nordkorea. «Das ist auch dringend notwendig», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Clemens Bilan/EPA, AFP
«Die derzeitige militärische Hysterie kann nichts Gutes bringen»: Russlands Präsident Wladimir Putin, hier am  Gipfeltreffen der Brics-Staaten in China. (5. September 2017)
«Die derzeitige militärische Hysterie kann nichts Gutes bringen»: Russlands Präsident Wladimir Putin, hier am Gipfeltreffen der Brics-Staaten in China. (5. September 2017)
AFP
Washington werde jede Bedrohung durch Nordkorea mit einer «massiven militärischen Reaktion» beantworten: US-Verteidigungsminister James Mattis spricht vor den Medien beim Weissen Haus in Washington am 3. September 2017.
Washington werde jede Bedrohung durch Nordkorea mit einer «massiven militärischen Reaktion» beantworten: US-Verteidigungsminister James Mattis spricht vor den Medien beim Weissen Haus in Washington am 3. September 2017.
Nicholas Kamm, AFP
Auf die Frage eines Journalisten, ob der US-Präsident nun Nordkorea angreifen wird, antwortet Donald Trump beim Verlassen einer Kirche: «Wir werden sehen.»
Auf die Frage eines Journalisten, ob der US-Präsident nun Nordkorea angreifen wird, antwortet Donald Trump beim Verlassen einer Kirche: «Wir werden sehen.»
Susan Walsh, Keystone
Er hat mehrere Atomtest durchgeführt: Diktator Kim Jong-un besucht das Institut für chemisches Material der Akademie für Verteidigungswissenschaft in Nordkorea. (23. August 2017)
Er hat mehrere Atomtest durchgeführt: Diktator Kim Jong-un besucht das Institut für chemisches Material der Akademie für Verteidigungswissenschaft in Nordkorea. (23. August 2017)
AFP
Die Messungen der US-Erdbebenwarte USGS haben im August eine Stärke von zuerst 5,6 und später von 6,3 ergeben – ein Indiz für einen Test.
Die Messungen der US-Erdbebenwarte USGS haben im August eine Stärke von zuerst 5,6 und später von 6,3 ergeben – ein Indiz für einen Test.
Screenshot/usgs.gov
Das japanische Warnsystem hat reagiert: Passanten in Südkorea sehen Nachrichten über den nordkoreanischen Raketenstart. (29. August 2017)
Das japanische Warnsystem hat reagiert: Passanten in Südkorea sehen Nachrichten über den nordkoreanischen Raketenstart. (29. August 2017)
Ahn Young-joon, Keystone
Teile der Rakete sind östlich der japanischen Hauptinsel Hokkaido niedergegangen: Südkoreanische Nachrichten. (29. August 2017)
Teile der Rakete sind östlich der japanischen Hauptinsel Hokkaido niedergegangen: Südkoreanische Nachrichten. (29. August 2017)
Ahn Young-joon, Keystone
Provoziert mit seinen Raketenstarts: Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un. (Archivbild)
Provoziert mit seinen Raketenstarts: Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un. (Archivbild)
Wong Maye-e, Keystone
Die nordkoreanische Rakete habe eine «ernsthafte» Bedrohung der Sicherheit dargestellt: Eine japanische Flugabwehrrakete. (29. August 2017)
Die nordkoreanische Rakete habe eine «ernsthafte» Bedrohung der Sicherheit dargestellt: Eine japanische Flugabwehrrakete. (29. August 2017)
Kazuhiro Nogi, AFP
Will seine Bevölkerung schützen: Der japanische Premierminister Shinzo Abe. (29. August 2017)
Will seine Bevölkerung schützen: Der japanische Premierminister Shinzo Abe. (29. August 2017)
Kyodo News, Keystone
Nordkorea testet eine Hwasong-14-Rakete. (Archivbild)
Nordkorea testet eine Hwasong-14-Rakete. (Archivbild)
KCNA, Keystone
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Nord- und Südkorea haben sich nach Angaben aus Seoul auf direkte Gespräche in der kommenden Woche geeinigt. Das südkoreanische Vereinigungsministerium teilte am Freitag mit, am Morgen sei ein Fax aus Nordkorea mit der Mitteilung eingetroffen, dass die Führung in Pyongyang das südkoreanische Gesprächsangebot für den 9. Januar annehme.

Die Gespräche sollen im Grenzort Panmunjom in der entmilitarisierten Zone stattfinden. Dabei soll es um eine mögliche Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im Februar im südkoreanischen Pyeongchang gehen, aber auch um andere Themen zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen zwischen den seit Jahrzehnten verfeindeten koreanischen Nachbarn.

Entspannungssignale: Vertreter Nord- und Südkoreas wollen zu Gesprächen zusammenkommen. Video: Tamedia/Reuters

Pyongyang signalisierte Gesprächsbereitschaft

Südkorea hatte die Gespräche mit dem Norden am Dienstag vorgeschlagen, nachdem Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un in seiner Neujahrsansprache Dialogbereitschaft signalisiert hatte. Am Mittwoch schalteten Nord- und Südkorea bereits einen seit knapp zwei Jahren abgeschalteten Kommunikationskanal wieder frei.

Während der vergangenen Monate hatte der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Mehrfach provozierte Pyongyang die internationale Gemeinschaft mit Raketentests und dem sechsten, bislang gewaltigsten Atomwaffentest.

Die nordkoreanische Führung drohte, sie könne mit ihren Raketen das gesamte Festland der USA erreichen. Der UNO-Sicherheitsrat verschärfte in mehreren Runden die Sanktionen gegen das abgeschottete Land.

(AFP)

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