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Papst Franziskus: «Satan verdreht dir den Kopf»

Das katholische Oberhaupt warnt die Gläubigen in einem Fernsehinterview vor der Kontaktaufnahme mit dem Teufel. Satan sei das konkrete Böse.

Satan sei eine sehr intelligente, rhetorisch überlegene «Person»: Papst Franziskus. (7. Mai 2016)
Satan sei eine sehr intelligente, rhetorisch überlegene «Person»: Papst Franziskus. (7. Mai 2016)
Ti-Press/Gabriele Putzu, Keystone

Papst Franziskus hat die Katholiken eindringlich vor jeglicher Kontaktaufnahme mit dem Teufel gewarnt: Die Gläubigen sollten «nicht mit dem Satan reden», weil dieser eine sehr intelligente, rhetorisch überlegene «Person» sei. Dies sagte das Kirchenoberhaupt in einem aufgezeichneten Fernsehinterview, das am Mittwoch vom katholischen Sender TV2000 ausgestrahlt werden soll.

Satan stehe für das konkrete Böse und nicht für eine diffuse Sache, warnte der Papst. «Wenn du anfängst, mit Satan zu reden, bist du verloren. Er verdreht dir den Kopf.» Es sei besser wegzugehen. Auch Priestern und Bischöfen gaukle Satan Gelehrtheit vor. «Und wenn du es nicht rechtzeitig bemerkst, dann endet es böse», fügte der Pontifex hinzu.

Hilfe von Exorzisten

Der argentinische Papst erwähnt häufiger als seine Vorgänger die schadhafte Präsenz des «Teufels», des «Dämon» oder von «Satan» auf Erden. Es handle sich um das konkrete Böse in der Welt, das mit verschiedenen Mitteln bekämpft werden müsse. So hatte Franziskus in der Vergangenheit Priestern empfohlen, lokale Exorzisten hinzuzuziehen, sollten sie im Beichtstuhl Zeuge grosser spiritueller Unordnung werden.

Bei einer Messe zum Gedenken an die Tötung eines Priesters durch Islamisten 2016 in Nordfrankreich sagte der Papst, es sei «satanisch» im Namen Gottes zu töten. «Satan, weiche von mir!», sollen auch die letzten Worte des 85-jährigen französischen Priesters kurz vor seiner Ermordung gewesen sein.

AFP/foa

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