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Regisseur Luc Besson bestreitet Vergewaltigungsvorwurf

Am Rande der Filmfestspiele von Cannes sind gegen den französischen Star-Regisseur Vorwürfe der Vergewaltigung publik geworden.

Habe sich gegenüber der Anklägerin niemals unangemessen verhalten: Luc Besson eröffnete 2014 das Filmfestival Locarno.
Habe sich gegenüber der Anklägerin niemals unangemessen verhalten: Luc Besson eröffnete 2014 das Filmfestival Locarno.
Urs Flüeler, Keystone

Vergewaltigungsvorwurf gegen den französischen Regisseur und Produzenten Luc Besson: Eine Schauspielerin habe gegen den 59-Jährigen Anzeige in einem Pariser Kommissariat erstattet, hiess es am Samstag von Seiten der Justiz und von Ermittlern.

Der Fall werde untersucht. Besson bestreitet die Vorwürfe. Sein Anwalt Thierry Marembert teilte der Nachrichtenagentur AFP mit: «Luc Besson widerspricht den völlig frei erfundenen Vorwürfen.» Der Regisseur kenne die Identität der Schauspielerin, habe sich jedoch niemals unangemessen ihr gegenüber verhalten.

Luc Besson wurde international unter anderem mit Filmen wie «Im Rausch der Tiefe» von 1988 und «Léon – Der Profi» von 1994 bekannt. Für seine Regiearbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Die Vorwürfe wurden zum Abschluss des internationalen Filmfestivals in Cannes publik. Es steht im Zeichen der #MeToo-Debatte um sexuelle Gewalt gegen Frauen. Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein soll zahlreiche Schauspielerinnen vergewaltigt oder sexuell belästigt haben. Auch die diesjährige Jury-Vorsitzende, die australische Oscarpreisträgerin Cate Blanchett, hat Weinstein belastet.

SDA/nag

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