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«Sex and the City»-Star ist raus im Rennen um Gouverneursamt

Schauspielerin Cynthia Nixon konnte sich nicht gegen New Yorks amtierenden Gouverneur Andrew Cuomo durchsetzen.

Aus dem Rennen: Cynthia Nixon bei der Rede in New York, in der sie ihre Wahlniederlage anerkennt. (13. September 2018)
Aus dem Rennen: Cynthia Nixon bei der Rede in New York, in der sie ihre Wahlniederlage anerkennt. (13. September 2018)
Jason DeCrow, Keystone
Die Trauer bei Nixons Anhängern ist gross. (13. September 2018)
Die Trauer bei Nixons Anhängern ist gross. (13. September 2018)
Spencer Platt, AFP
Die in New York geborene Schauspielerin Cynthia Nixon erlangte mit ihrer Rolle der Miranda Hobbes in «Sex and the City» Weltruhm.
Die in New York geborene Schauspielerin Cynthia Nixon erlangte mit ihrer Rolle der Miranda Hobbes in «Sex and the City» Weltruhm.
Nicholas Hunt, AFP
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Bei der demokratischen Vorwahl für das New Yorker Gouverneursamt hat sich Amtsinhaber Andrew Cuomo gegen die Schauspielerin Cynthia Nixon durchgesetzt. Die «Sex and the City»-Darstellerin, die liberale Ansichten vertritt, unterlag ihm am Donnerstag.

Cuomo wird damit für eine dritte Amtszeit antreten. Bei der Wahl im November wird er gegen den Republikaner Marc Molinaro und die Unabhängige Stephanie Miner kandidieren.

Cuomo nach links getrieben

Nach Bekanntgabe der Ergebnisse erklärte Nixon, sie habe Cuomo zu seinem Sieg gratuliert. Vor Anhängern warnte sie Republikaner und konservative Demokraten, die «blaue Welle» sei real. Blau ist die Farbe der Demokratischen Partei.

Ihre Kampagne spiegele einen Moment der Aufruhr unter Liberalen wider, die Amtsträger aus dem Establishment herausforderten, sagte sie. Gemeinsam mit ihren Anhängern habe sie es geschafft, Cuomo in bestimmten politischen Fragen nach links zu treiben - etwa bei der Legalisierung von Marihuana.

«Schäbiger» Angriff

Cuomo selbst war bei einer Wahlparty in Manhattan erwartet worden, entschied sich laut einer Sprecherin aber dafür, zu Hause bei seiner Familie zu bleiben. Im Wahlkampf hatte der Amtsinhaber seiner Konkurrentin vorgeworfen, politisch unerfahren zu sein und in einer fiktiven Welt zu leben.

Cuomos Wahlkampf war zuletzt unter anderem davon geprägt gewesen, Nixons Unterstützung für das jüdische Volk anzuzweifeln. Diese hat zwei jüdische Kinder und verurteilte den Angriff als «schäbig».

SDA/sep

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