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Neuseeland: Zahl der Opfer erhöht sich auf 16

Zwei weitere Menschen haben den Vulkanausbruch nicht überlebt. Die Insel White Island ist nunmehr als Todeszone komplett gesperrt.

Mit Blumen und Kärtchen wird den Opfern des Vulkanausbruchs auf White Island gedacht. Bild: Ben McKay (Keystone)
Mit Blumen und Kärtchen wird den Opfern des Vulkanausbruchs auf White Island gedacht. Bild: Ben McKay (Keystone)

Nach dem Vulkanausbruch in Neuseeland zu Beginn der Woche ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Am Samstag starben zwei weitere Verletzte im Spital. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten auf mindestens 16. Zunächst hiess es, eine Person sei am Samstag verstorben.

Taucher setzten unterdessen am Sonntag rund um White Island die Suche nach zwei Vermissten fort, die den Vulkanausbruch am vergangenen Montag nach Dafürhalten der Behörden ebenfalls nicht überlebt haben. «Bisher haben wir aber noch keine Leiche gefunden», teilten die Behörden mit.

Nach Angaben des neuseeländischen Gesundheitsministeriums werden noch 27 Menschen in Spitälern in Neuseeland und Australien behandelt. Mindestens zehn von ihnen befinden sich demnach in kritischem Zustand.

Der Inselstaat Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Vulkan auf White Island war seit einiger Zeit wieder verstärkt aktiv, trotzdem fuhren immer wieder Boote mit Ausflüglern dorthin. Das Betreten der Insel war nur mit ausgebildeten Führern gestattet.

Das Eiland in Privatbesitz ist nunmehr als Todeszone komplett gesperrt. Es war der erste tödliche Ausbruch seit 1914 - damals kamen zehn Bergarbeiter ums Leben.

(SDA)

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