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Diskussion über Corona-MassnahmenBerset schlägt vor, Beizen zu schliessen

Heute entscheidet die Landesregierung, wie sie die prekäre Corona-Lage entschärfen will. Zur Debatte stehen ein Gastro-Lockdown und eine Neuerung im Sonntagsverkauf.

Szenen aus dem Frühling: Blick in ein geschlossenes Restaurant in Zürich beim Start des Lockdowns am 16. März.
Szenen aus dem Frühling: Blick in ein geschlossenes Restaurant in Zürich beim Start des Lockdowns am 16. März.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Kein Weihnachtsgeschäft und keine Neujahrsumsätze für Restaurants: Wie aus bundesratsnahen Kreisen zu erfahren ist, schlägt das Innendepartement von Bundesrat Alain Berset (SP) einen Beizen-Lockdown ab dem 22. Dezember vor – für exakt einen Monat. Mit einer Ausnahme: Kantone mit einer günstigeren epidemiologischen Entwicklung sollen selber entscheiden dürfen, ob die Restaurants offen bleiben. Entscheidend dafür ist der so genannte Reproduktionswert (R-Wert).

Verkaufsläden können gemäss dem Vorschlag Bersets weiterhin geöffnet haben im Rahmen der aktuellen Regelungen. Beim Sonntagsverkauf gibt es voraussichtlich eine Ausnahmeregelung: Demnach sollen Bäckereien wieder Brot, Gipfeli und Patisserie verkaufen dürfen. Dies, nachdem sich am vergangenen Sonntag zahlreiche Bäckereien nicht an die behördliche Schliessungsanordnung gehalten hatten.

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