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USABiden stellt grösstes Job-Programm seit dem Zweiten Weltkrieg vor

US-Präsident Joe Biden hat in Pittsburgh seine Pläne vorgestellt. (31. März 2021)
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Als «trojanisches Pferd» kritisiert

Marode Infrastruktur

Ohne Republikaner nicht alles umsetzbar

AFP/roy

8 Kommentare
    Peter Colberg

    Zwischen dem Amerika der 1950er Jahre und der Gegenwart gibt es grundliegende Unterschiede. Nach dem zweiten Weltkrieg waren die USA die führende Industriemacht der Welt, da Europa und Japan grösstenteils in dieser Hinsicht am Boden waren. China war zu dem Zeitpunkt noch wirtschaftlich unbedeutend, also gab es Jahrelang keine ernstzunehmende Konkurrenz auf globaler Ebene. Dieser enorme Vorteil ist jetzt ferne Vergangenheit, da Europa seitdem völlig aufgeholt hat, aber vor allem China über die Jahrzehnte zur Werkshalle der Welt aufgestiegen ist - auch als Folge der aus Kostengründen motivierten Verlagerung der Industriellen Produktion aus den USA und Europa nach Asien generell. Hohe Wertschöpfung ensteht durch die Transformation von Rohstoffen in Fertigpodukte: der Anteil dieses Sektors ist in den USA inzwischen extrem tief, da der Dienstleistungssektor jetzt den Hauptteil der dortigen Arbeitsplätze ausmacht. Essenzielle Kompetenzen im Industriebereich sind veloren gegangen, das Niveau der Schulbildung ist in den USA stark gesunken, und "made in the USA" ist im Vergleich zu China eher die Ausnahme. Massive Investionen in die Infrastruktur müssten mit einer Reindustrialisierung einhergehen, was angesichts höherer Kosten im Vergleich zu China kaum möglich ist. Die vorteilhafte Lage der 1950er Jahre wird sich nicht wiederholen. Solche Strohfeuer sind kurzlebig, und werden die US Steuerzahler stark belasten - ohne jedoch dass dies einen realen Wirtschaftsaufschwung bringen wird.