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Intersexualität am Kinderspital ZürichBis zu 100 Neugeborene pro Jahr sind weder Bub noch Mädchen

Auf Anfrage von vier Kantonsräten publiziert der Regierungsrat erstmals Details zum Umgang des Kinderspitals Zürich mit intersexuellen Patienten.

Bub oder Mädchen? Eltern von Intersex-Kindern sind oft überfordert mit der schwerwiegenden Entscheidung. Am Kispi unterstützt sie ein interdisziplinäres Team.
Bub oder Mädchen? Eltern von Intersex-Kindern sind oft überfordert mit der schwerwiegenden Entscheidung. Am Kispi unterstützt sie ein interdisziplinäres Team.
Foto: Keystone

Wird heute im Universitäts-Kinderspital Zürich ein Kind geboren, bei dem nicht klar ist, ob es ein Mädchen oder ein Bub ist, werden die Familien von Teams mit Urologen, Psychologinnen, Ethikern und anderen Spezialistinnen betreut. In gemeinsamen Gesprächen sollen die Fachleute mit den Eltern herausfinden, wie und ob das Kind überhaupt behandelt werden soll. Das Kindeswohl gebe den Ausschlag, schreibt der Regierungsrat in einer Antwort auf eine Anfrage von vier Kantonsräten. Auch wenn für die Eltern eine Operation oft das Hauptthema sei, könnten diese medizinisch nicht indizierte Operationen nicht einfordern.

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