Zum Hauptinhalt springen

Hafenkino – oder die Havarie des Segler-Egos

Von Starkwind bis Flaute. Ein Segler ist es gewohnt, bei fast jeder Situation cool zu bleiben. Zurück im Hafen ist dann für viele Schluss mit der Lässigkeit. Beim Hafenmanöver warten Schaulustige darauf, dass dem Kapitän ein Fehler unterläuft.

Ein Tag unter Segeln. Was gibt es Schöneres! Gemütlich oder rasant - je nach Wind - durch das Wasser gleiten, den Wind in den Haaren und die Sonne auf der Haut spüren. Gemixt mit dem unverkennbaren Geruch des Wassers, ein echter Glücks-Cocktail. Doch auch der schönste Törn-Tag geht einmal zu Ende. Aufgeputscht mit den «Segler-Hormonen» nimmt man langsam Kurs in Richtung Hafen… und erwacht beim Gedanken daran sogleich abrupt aus dem Traum. Es folgt das Hafenmanöver und damit kommt auch die Angst hoch, unfreiwilliger Hauptakteur im sogenannten «Hafenkino» zu werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.