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Gesund und fein

Endlich ist es Sommer, niemand möchte jetzt abends lange am Herd stehen. Machen wir es doch, als wären wir im Orient. Ein paar Oliven, Gurken, Tomaten, frisches Weissbrot (oder besser Fladenbrot) und dazu Hummus.

Das orientalische Kichererbsenpüree ist so gesund und nahrhaft, dass es eigentlich von einer Ernährungsberaterin erfunden sein müsste. Ist es aber nicht. In Ländern wie dem Libanon, Syrien oder Israel gehört es seit Urzeiten zum Speiseplan und ist überall erhältlich. Inzwischen gibt es auch hier fertiges Hummus zu kaufen, aber selbst gemachtes ist natürlich besser und frischer.Wichtig ist, die getrockneten Kichererbsen (250 g) über Nacht in reichlich Wasser mit einem halben Teelöfel Backnatron einzuweichen.

Am nächsten Tag abgiessen, mit frischem Wasser bedeckt und 1 TL Natron aufkochen. Etwa 20 Minuten (je nach Sorte auch bis zu 40 Minuten) kochen, den durch das Eiweiss in den Hülsenfrüchten reichlich entstehenden Schaum laufend abschöpfen. Wenn die Kichererbsen sich ohne Mühe zwischen den Fingern zerdrücken lassen, sind sie gar. Abgiessen und mit 1 bis 4 Knoblauchzehen, 200 g Tahin (Sesampaste), 1 TL Salz und 4 EL Zitronensaft in der Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer pürieren. Dabei rund 100 ml eiskaltes Wasser dazugeben, bis eine glatte, cremige Paste entsteht.

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