Es knistert im Mückenschwarm

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Laue Nächte, lang und lauschig – wo wären sie schöner als auf dem Land? Landluft hat dieser Tage Konjunktur, endlich ist der Sommer da. Allerdings auch bei den ­Mücken, der Kollege hat es geschrieben: Ausgerechnet in den Thurauen sind die Viecher in zunehmenden Scharen zu erwarten. Grad da, wo es nun herrlich wäre für einen Spaziergang zum Beispiel. Herrlich für ein Date.

Man stelle sich vor, es poppt eine Nachricht auf dem Bildschirm auf: «Kommst du heute mit mir in die Thurauen?» Es juckt einen allein beim Gedanken daran. «Geht nicht, da hats Mücken.» Eigenartig irgendwie. Eine Mischung aus memmig und ausredig. «Los», muss die Antwort lauten, «nix wie hin.» Nun aber her mit der Anti-Mücken-Strategie, damit das nicht in gegenseitige Kratzerei ausartet. Vielleicht ist alles gut. Vielleicht haben beide Blutgruppe 0, die interessiert Mücken nicht. Vielleicht sollte man das im Vorfeld abklären. Für Vitamin-B-Kuren jedenfalls,die gegen Mücken helfen sollen, ist es nun zu spät.

Vielleicht kommt der Duft des Mückensprayherstellers des Vertrauens ja an. Vielleicht zur Begrüssung gleich beide eindämpfen damit. Dann kann der Spaziergang nett werden. Wenn man sich nun aber ans Ufer setzt, dann ist die Gefahr gross, dass man sich beim Näherkommen aneinander vergiftet. Besser ein Mückennetz mitbringen, in das man sich einwickeln kann. Oder ins Wasser hüpfen und schwimmen. Oder aber ans Albanifest gehen und gemeinsam Pläne für lauschige Abende an der Landluft schmieden.

(Landbote)

Erstellt: 24.06.2016, 09:14 Uhr

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